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      Ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll?

      Kurzer Überblick: Pflegezusatzversicherung sinnvoll

      Kurzer Überblick

      • Eine private Pflegeversicherung ist sinnvoll, um die Pflegelücke von meist mehreren Tausend Euro pro Monat zu schließen. Denn die Pflegepflichtversicherung übernimmt nur einen Teil der tatsächlichen Kosten.
      • Im ersten Jahr im Pflegeheim müssen Pflegebedürftige 2026 durchschnittlich 3.364 € pro Monat selbst zahlen – 256 € mehr als im Vorjahr. 
      • Das Risiko, pflegebedürftig zu werden, ist hoch. Im Laufe ihres Lebens betrifft es mehr als die Hälfte der Männer und rund 75 % der Frauen.
      • Entscheidend ist die persönliche Pflegelücke. Bei 4.800 € monatlichen Pflegekosten, 1.800 € Leistung der Pflegepflichtversicherung und 200 € eigenem Anteil verbleiben beispielsweise 2.800 € pro Monat, die zusätzlich finanziert werden müssen.
      • Ein früher Abschluss der Zusatzversicherung kann sich finanziell auszahlen. Zum Beispiel kostet ein Tarif mit 20 Jahren 9,70 € monatlich, mit 60 Jahren bereits 86,05 €. Zudem können Vorerkrankungen bei einem späteren Abschluss zu Risikozuschlägen oder einer Ablehnung führen. 
      • Besonders sinnvoll kann der Zusatzschutz sein, wenn die mögliche Pflegelücke nicht dauerhaft aus Rente, Einkommen oder Vermögen getragen werden kann oder Rücklagen und Angehörige finanziell geschützt werden sollen. Wer über ausreichend Vermögen verfügt, kann das Pflegerisiko dagegen auch selbst tragen.
      • Beim Tarif zählt nicht nur der Preis. Rund 70 % der Pflegebedürftigen befinden sich in Pflegegrad 2 oder 3. Deshalb sollte ein Tarif bereits dort ausreichend leisten. Unsere Versicherungsexperten stehen Ihnen bei Fragen rund um die Pflegezusatzversicherung zur Seite. Vereinbaren Sie direkt Ihr kostenloses Beratungsgespräch!
      Pflegeversicherung sinnvoll

      Ratgeber-Inhalt

      Lohnt sich eine Pflegezusatzversicherung?

      Das Risiko, im Laufe des Lebens pflegebedürftig zu werden, ist hoch: Mehr als die Hälfte der Männer und rund 75 % der Frauen werden in ihrem Leben pflegebedürftig. Außerdem übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung oder die Pflegepflichtversicherung im Pflegefall nur einen Teil der entstehenden Kosten. Besonders deutlich wird die finanzielle Lücke im Pflegeheim: Im ersten Aufenthaltsjahr müssen Pflegebedürftige 2026 durchschnittlich 3.364 Euro pro Monat selbst bezahlen. Das sind 256 Euro mehr als noch vor einem Jahr.

      Eine private Pflegezusatzversicherung kann daher sehr sinnvoll sein – insbesondere, wenn Sie diese Kosten nicht dauerhaft aus Ihrer Rente, Ihrem Einkommen oder Vermögen finanzieren können oder möchten. Die private Zusatzversicherung kann die persönliche Pflegelücke verkleinern, Ersparnisse schützen und gleichzeitig Angehörige wie den Partner oder die eigenen Kinder finanziell entlasten.

      Wie groß ist Ihre Pflegelücke?

      Die Pflegelücke ist der Betrag, der von den tatsächlichen Pflegekosten übrig bleibt, nachdem die Pflegeversicherung und die eigenen finanziellen Mittel berücksichtigt wurden.

      Ein Beispiel: Die Pflege kostet 4.800 Euro im Monat. Davon übernimmt die Pflegeversicherung beispielsweise 1.800 Euro und weitere 200 Euro können Sie selbst aus Ihrer Rente oder anderen Einkünften bezahlen. Es bleibt eine Pflegelücke von 2.800 Euro pro Monat, die z. B. mit einer Pflegezusatzversicherung abgesichert werden kann.

      Ab welchem Alter lohnt sich eine Pflegezusatzversicherung?

      Grundsätzlich gilt: Je früher Sie eine Pflegezusatzversicherung abschließen, desto niedriger ist der monatliche Beitrag. Ein Abschluss kann deshalb bereits im Kindesalter sinnvoll sein. Zudem ist in jüngeren Jahren das Risiko geringer, dass Vorerkrankungen zu Risikozuschlägen oder einer Ablehnung führen. Wer erst mit 50 oder 60 Jahren vorsorgt, muss für vergleichbare Leistungen meist deutlich höhere Beiträge zahlen.

      Unser Beispiel zeigt: Bei einem Abschluss mit 20 Jahren und einem Monatsbeitrag von 9,70 Euro werden bis zum 85. Lebensjahr insgesamt 7.566 Euro eingezahlt. Wer erst mit 60 Jahren abschließt und 86,05 Euro monatlich zahlt, kommt trotz 40 Jahre kürzerer Laufzeit auf 25.815 Euro. Die Rechnung berücksichtigt keine Beitragsanpassungen oder frühere Pflegebedürftigkeit.

      Kosten Pflegeversicherung mit 40 Jahren: 32 Euro, mit 45 Jahren 41 Euro, mit 50 Jahren 52 Euro und mit 55 Jahren fast 67 Euro.
      Beispielrechnung (Stand 2026): Versicherungsbeginn: 1. September 2026; Anbieter: HanseMerkur; monatliches Pflegegeld für ambulante, teilstationäre oder vollstationäre Pflege: 1.500 €, 10 % Leistung in Pflegegrad 1, 30 % in Grad 2, 50 % in Grad 3, 80 % in Grad 4, 100 % in Grad 5 

      Für wen ist eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll?

      • Haushalte mit einer großen Pflegelücke. Dabei übersteigen die voraussichtlichen Pflegekosten die eigenen Vermögensreserven, um die Pflege zu bezahlen. 
      • Paare mit geteilten Ausgaben. Muss ein Partner ins Pflegeheim, benötigt der andere weiterhin Geld für Wohnung, Lebenshaltung und laufende Verpflichtungen.
      • Menschen mit dem Wunsch nach professioneller Pflege zu Hause. Ambulante Dienste, Haushaltshilfen und Umbauten können auch in niedrigen Pflegegraden hohe Eigenkosten verursachen.
      • Personen, die Vermögen gezielt erhalten möchten. Der Zusatzschutz kann verhindern, dass Rücklagen für eine lange Pflegephase vollständig verbraucht werden.
      • Jüngere und gesunde Interessenten mit stabilem Budget. Sie erhalten meist günstigere Beiträge und kommen leichter durch die Gesundheitsprüfung als bei einem späteren Abschluss.

      Für wen kann die Pflegezusatzversicherung weniger geeignet sein?

      Eine zusätzliche Pflegeversicherung ist nicht in jeder Situation die wirtschaftlich beste Lösung.

      • Sehr vermögende Personen können das Pflegerisiko selbst tragen. Dann dient der Vertrag hauptsächlich dem Erhalt des Vermögens und nicht der Sicherung der Pflegefinanzierung.
      • Wer bereits pflegebedürftig ist oder Leistungen der Pflegeversicherung erhält, kann in der Regel keine Pflegezusatzversicherung mehr abschließen.
      • Wer eine große zweckfreie Rücklage aufbauen kann und das Anlagerisiko z. B. am Kapitalmarkt akzeptiert, kann selbst sparen. Dann bleibt das Kapital verfügbar, falls keine Pflegebedürftigkeit eintritt. Das Kapital sollte aber explizit für die Pflege aufgebaut werden und nicht Teil der Rente sein.

      Die passende Pflegezusatzversicherung finden

      Pflegezusatzversicherungen unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Beitrag, Leistungshöhe und Absicherung in den einzelnen Pflegegraden. Ein günstiger Tarif bietet deshalb nicht automatisch den passenden Schutz für Ihre persönliche Pflegelücke.

      Unsere Versicherungsexperten vergleichen zahlreiche Tarife am Markt und berücksichtigen dabei Ihren individuellen Absicherungsbedarf, Ihre finanziellen Möglichkeiten und die gewünschten Leistungen. So erhalten Sie eine Pflegezusatzversicherung, die zu Ihrer persönlichen Situation passt und Sie im Pflegefall finanziell entlastet.

      Lassen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich beraten!

       

      Was sind die Vorteile einer Pflegezusatzversicherung?

      Eine Pflegezusatzversicherung ergänzt die Leistungen der gesetzlichen oder privaten Pflegepflichtversicherung und kann die finanzielle Lücke im Pflegefall deutlich reduzieren. Je nach Tarif erhalten Versicherte zusätzliche Leistungen für die Pflege zu Hause oder im Pflegeheim. Hier finden Sie einen kurzen Überblick mit den wichtigsten Vorteilen einer Pflegezusatzversicherung:

      • Pflegelücke reduzieren: Die zusätzliche Leistung hilft dabei, Kosten zu bezahlen, die von der Pflegepflichtversicherung nicht übernommen werden.
      • Eigenes Vermögen schützen: Pflegekosten müssen dadurch nicht vollständig aus Ersparnissen oder anderen Rücklagen finanziert werden.
      • Angehörige finanziell entlasten: Partner oder Kinder müssen seltener finanziell einspringen, wenn die eigenen Mittel für die Pflege nicht ausreichen.
      • Mehr finanzieller Spielraum bei der Pflege: Zusätzliche Leistungen können beispielsweise für professionelle Pflege, Unterstützung im Alltag oder Kosten im Pflegeheim eingesetzt werden. Bei einem Pflegetagegeld ist die Auszahlung in der Regel nicht an konkrete Rechnungen gebunden.
      • Individuelle Absicherung möglich: Je nach Tarif lassen sich Leistungshöhe und Leistungen in den einzelnen Pflegegraden an den persönlichen Bedarf anpassen.
      • Früher Abschluss kann Beiträge senken: Wer sich bereits in jungen Jahren absichert, zahlt für vergleichbare Leistungen meist einen niedrigeren monatlichen Beitrag und hat bessere Chancen, die Gesundheitsprüfung ohne Risikozuschläge zu bestehen.

      Was sind die Nachteile einer Pflegezusatzversicherung?

      Eine Pflegezusatzversicherung bietet zusätzlichen finanziellen Schutz, bringt aber auch einige Nachteile mit sich, die Sie vor dem Abschluss berücksichtigen sollten:

      • Hohe monatliche Kosten im Alter: Die Beiträge müssen dauerhaft bezahlt werden und können insbesondere bei einem späteren Abschluss vergleichsweise hoch ausfallen.
      • Beiträge können steigen: Je nach Art der Pflegezusatzversicherung können die Beiträge im Laufe der Jahre angepasst werden.
      • Gesundheitsprüfung beim Abschluss: Vorerkrankungen können zu Risikozuschlägen, Leistungsausschlüssen oder einer Ablehnung führen.

      Tabelle: Vor- und Nachteile der privaten Pflegezusatzversicherung

      Vorteile

      Nachteile

      Planbare Leistungen bei einem ungewissen und möglicherweise frühen Pflegefall

      Beiträge können steigen und müssen langfristig bezahlt werden 

      Schutz von Einkommen und Vermögen des Pflegebedürftigen und der Angehörigen 

      Gesundheitsprüfung kann zu Zuschlag oder Ablehnung führen

      Mehr finanzieller Spielraum für professionelle oder häusliche Pflege

      Bei Kündigung endet der Schutz und gezahlte Beiträge werden meist nicht erstattet

      Je nach Tarif freie Verwendung für Pflege, Haushalt und Angehörige

       

      Früher Abschluss sichert günstigere Beiträge und den aktuellen Gesundheitszustand

       

       

      Tarifbeispiele einer Pflegezusatzversicherung

      Der folgende Tarifvergleich zeigt, wie stark sich Beitrag und Leistung unterscheiden können. Der günstigste Tarif der HanseMerkur kostet 30,54 Euro monatlich, bietet in den niedrigeren Pflegegraden aber eine deutlich geringere Absicherung. Das kann dazu führen, dass trotz Pflegezusatzversicherung ein größerer Teil der Pflegekosten selbst getragen werden muss.

      Die Allianz liegt mit 55,95 Euro im Mittelfeld. Dafür steigt die mögliche Leistung auf bis zu 150 Euro pro Tag und bereits ab Pflegegrad 1 werden 20 % ausgezahlt. Der Tarif bietet damit einen Mittelweg zwischen einem niedrigeren Beitrag und einer umfangreicheren Absicherung.

      Die Continentale ist mit 84,15 Euro monatlich zwar am teuersten, bietet dafür aber bereits ab Pflegegrad 1 50 % und ab Pflegegrad 2 die volle vereinbarte Leistung. Das ist besonders relevant, weil eine finanzielle Pflegelücke nicht erst bei schwerster Pflegebedürftigkeit (z. B. Pflegegrad 4 oder 5) entstehen kann. Der höhere Beitrag sorgt somit dafür, dass bereits bei niedrigeren Pflegegraden deutlich mehr Geld zur Verfügung steht.

      Entscheidend ist daher nicht nur, wie viel ein Tarif kostet, sondern wann und in welcher Höhe er tatsächlich leistet. Ein günstiger Tarif kann ausreichend sein, wenn Sie einen größeren Teil möglicher Pflegekosten selbst tragen können. Soll die Pflegezusatzversicherung dagegen einen möglichst großen Teil der Pflegelücke abdecken, können höhere Leistungen bereits in niedrigeren Pflegegraden wichtiger sein als ein niedriger Monatsbeitrag.

      Pflegetarife für einen 35-jährigen Angestellten

      Tarifbewertung

      3.6

      Günstiger Tarif

      • Tagessatz max. 133€/Tag
      • 10 % ab Pflegegrad 1 (entspricht 150 €)
      • Beitragsfreistellung ab Pflegegrad 3

      30,54 €
      monatlich

      Tarifbewertung

      3.5

      Top Preis-Leistung

      • Tagessatz max. 150€/Tag
      • 20 % ab Pflegegrad 1 (entspricht 300 €)
      • Beitragsfreistellung ab Pflegegrad 5

      55,95 €
      monatlich

      Tarifbewertung

      4.1

      Top Leistung

      • Tagessatz max. 150€/Tag
      • Schon 50 % ab Pflegegrad 1 und volle Leistung ab Pflegegrad 2
      • Beitragsfreistellung ab Pflegegrad 4

      84,15 €
      monatlich

      Quelle Tarifbewertung: psponline, Februar 2026; Berechnungsgrundlage: Angestellter, 35 Jahre; Versicherungsbeginn: 01. Januar 2026; Grundlage für die Bewertung sind die Tarifbedingungen der Gesellschaften. Zu den wichtigsten Tarifmerkmalen gehören u.a., wie viel Prozent der Kosten übernommen werden, bis zu welchem Betrag die Leistungen gedeckt sind, ob andere Leistungen vorausgehen müssen und ob Besonderheiten gelten.

       

      Welche Form der privaten Pflegeversicherung ist sinnvoll?

      Es gibt verschiedene Formen der privaten Pflegeversicherung: Pflegetagegeld, Pflegekosten, Pflegerente und Pflege-Bahr. Für viele Haushalte ist Pflegetagegeld die flexibelste Lösung. Sie ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn die Leistung in Pflegegrad 2 und 3 ausreichend hoch ist, sodass Sie bereits in niedrigen Pflegegraden finanziell abgesichert sind. Hier haben wir einen Überblick über die unterschiedlichen Optionen für Sie tabellarisch zusammengestellt:

      Produkt

      Leistungsprinzip

      Verwendung

      Gesundheitsfragen

      Sinnvoll für

      Pflegetagegeld

      Fester Tagessatz je Pflegegrad

      Frei verfügbar

      Ja

      Personen, die eine flexible und einfache Auszahlung möchten

      Pflegekosten

      Erstattung vereinbarter Pflegekosten

      Zweckgebunden (mit Rechnungsnachweis)

      Ja 

      Personen, die konkrete Pflegeleistungen erstattet haben möchten

      Pflegerente

      Vereinbarte monatliche Rente

      Frei verfügbar

      Ja

      Personen, die planbare Rentenleistungen für die Pflege möchten

      Pflege-Bahr

      Vom Staat gefördertes Tage-/Monatsgeld

      Frei verfügbar

      Nein

      Personen, die Vorerkrankungen haben

       
       

      Pflege-Bahr als Lösung ohne Gesundheitsprüfung

      Pflege-Bahr ist vor allem für Menschen interessant, die wegen Vorerkrankungen keinen ungeförderten Tarif erhalten. Der Staat zahlt fünf Euro monatlich, wenn Versicherte mindestens zehn Euro selbst einzahlen. Eine Gesundheitsprüfung ist nicht erlaubt. In Pflegegrad 5 muss der Vertrag mindestens 600 Euro monatlich leisten.

      Der erleichterte Zugang hat allerdings auch einen Preis. Die Leistungen reichen häufig nicht aus, um eine große Pflegelücke zu schließen. Außerdem kann eine Wartezeit von bis zu fünf Jahren gelten. Für gesunde Interessenten ist ein ungeförderter Tarif wie Pflegetagegeld deshalb oft leistungsstärker. Pflege-Bahr sollte daher nicht wegen der Förderung, sondern in erster Linie wegen des Zugangs ohne Gesundheitsprüfung gewählt werden, z. B. weil Sie Vorerkrankungen haben.

      Tipps für den Tarifabschluss

      Die meisten Pflegebedürftigen leben zu Hause. Rund 70 Prozent befinden sich in Pflegegrad 2 oder 3. Ein Tarif sollte deshalb nicht nur das Pflegeheim und Pflegegrad 5 absichern.

      Bei einer vereinbarten monatlichen Leistung von 2.000 Euro zahlt ein Tarif mit einer Staffel von 20 Prozent in Pflegegrad 2 lediglich 400 Euro pro Monat. Damit dürfte die Pflegelücke bei vielen kaum zu schließen sein. Eine Quote von 50 Prozent bei Pflegegrad 2 ergibt bereits 1.000 Euro pro Monat und verkleinert die Pflegelücke deutlich mehr. Dieser Unterschied kann wichtiger sein als ein niedriger Beitrag.

      Hier weitere Tipps:

      • Der Tarif sollte auch bei Pflege durch Angehörige zahlen.
      • Ambulante und stationäre Leistungen sollten zur persönlichen Planung passen.
      • Die Einstufung der Pflegepflichtversicherung sollte als Leistungsnachweis genügen.
      • Eine Beitragsbefreiung sollte möglichst früh im Pflegefall greifen.
      • Eine Dynamik sollte ohne neue Gesundheitsprüfung möglich sein.

      Machen Sie sich jedoch keine Sorgen! Unsere Experten stehen Ihnen beratend zur Seite und beantworten gerne Ihre Fragen. Vereinbaren Sie einfach Ihr kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch!



      FAQ: Ist eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll?

      Eine Pflegezusatzversicherung ist nicht zwingend notwendig, kann aber sehr sinnvoll sein, wenn Sie mögliche Pflegekosten nicht vollständig aus eigenem Einkommen oder Vermögen tragen können. Die Pflegepflichtversicherung übernimmt nur einen Teil der Kosten. Eine zusätzliche Absicherung kann die verbleibende Pflegelücke reduzieren, das eigene Vermögen schützen und Angehörige finanziell entlasten.

      Ob eine Pflegezusatzversicherung oder eigenes Sparen sinnvoller ist, hängt vor allem von Ihrem Vermögen und Ihrer finanziellen Situation ab. Wer ausreichend Rücklagen von mehreren Tausend Euro pro Monat besitzt, kann mögliche Pflegekosten selbst tragen.

      Eine Pflegezusatzversicherung bietet hingegen den Vorteil, dass bereits früh ein vereinbarter Versicherungsschutz besteht, um die Pflegelücke im Leistungsfall zu verringern und so ggf. keine oder nur noch geringe Kosten entstehen.

      Gerade bei einer kleinen Rente ist eine Pflegezusatzversicherung nicht nur sinnvoll, sondern notwendig, da im Pflegefall weniger eigenes Einkommen zur Verfügung steht, um die verbleibenden Kosten zu bezahlen. Voraussetzung ist jedoch, dass der Versicherungsbeitrag langfristig bezahlbar bleibt. Wer nur wenig finanziellen Spielraum hat, sollte deshalb genau prüfen, welche Absicherung notwendig und dauerhaft finanzierbar ist. Unsere Versicherungsexperten unterstützen Sie bei der Auswahl eines passenden Tarifs.

      Ja, auch mit 50 Jahren kann eine Pflegezusatzversicherung noch sinnvoll sein. Allerdings sind die Beiträge bei einem späteren Abschluss meist höher und Vorerkrankungen können zu Risikozuschlägen oder einer Ablehnung führen. Entscheidend ist deshalb, ob der gewünschte Schutz noch zu einem Beitrag erhältlich ist, den Sie langfristig bezahlen können. Gemeinsam mit unseren Experten können Sie prüfen, welche Schutz zu Ihren Bedürfnissen und Preisvorstellungen passt.

      Eine Pflegezusatzversicherung ist auch für Kinder sinnvoll. Gerade ein früher Abschluss bietet niedrige Beiträge und den Vorteil, dass häufig noch keine Vorerkrankungen bestehen, die den späteren Abschluss erschweren könnten. Ob sich die Absicherung lohnt, hängt vor allem vom gewünschten Schutz und dem finanziellen Spielraum der Familie ab. Aber grundsätzlich gibt es bereits Lösungen ab 5 Euro.

      Zu den aktuell gut bewerteten Pflegezusatzversicherungen gehören unter anderem Tarife von Allianz, HanseMerkur, DKV, R+V und INTER. Im Pflegezusatzversicherungs-Test von FOCUS MONEY und DFSI 2026 erhielten beispielsweise Allianz und HanseMerkur bei den statischen Pflegetagegeld-Tarifen die Bewertung „Hervorragend“. Bei flexiblen Tarifen gehörten INTER und Württembergische zu den stärksten Anbietern.

      Welcher dieser Tarife für Sie sinnvoll ist, hängt jedoch von Ihrer persönlichen Pflegelücke, dem Eintrittsalter und den gewünschten Leistungen in den einzelnen Pflegegraden ab.

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