Sterbegeldversicherung
- Finanzielle Entlastung Ihrer Angehörigen
- Wunschbestattung und Serviceleistungen
- Optionen ohne Gesundheitsprüfung oder Wartezeit
Kurzer Überblick Sterbegeldversicherung
- Eine Sterbegeldversicherung bezahlt eine festgelegte Summe aus, wenn Sie versterben.
- Ihre Angehörigen können damit die Beerdigung bezahlen und sind vor den hohen Bestattungskosten geschützt.
- Mit einer Sterbegeldversicherung können Sie Ihre Beerdigung selbstbestimmt nach Ihren Wünschen gestalten.
- Eine Sterbegeldversicherung muss nicht teuer sein – je nach Tarif ist sie bereits ab wenigen Euro pro Monat möglich, wie unsere Kostenbeispiele auf dieser Seite zeigen.
- Wie viel eine Sterbegeldversicherung genau kostet, hängt u.a. von Versicherungssumme, Alter, Laufzeit und dem Leistungsumfang ab.
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Was ist eine Sterbegeldversicherung?
Eine Sterbegeldversicherung (auch Sterbeversicherung, Bestattungsversicherung oder Beerdigungsversicherung genannt) bezahlt nach dem Tod der versicherten Person eine vereinbarte Versicherungssumme an eine festgelegte Person oder die Erben aus. Damit sollen die Bestattungskosten und evtl. weitere Kosten nach dem Todesfall abgedeckt werden, um Angehörige finanziell zu entlasten.
Die Sterbeversicherung können Sie je nach Versicherer bis zu einem bestimmten Alter abschließen und die Versicherungssumme wählen, die zu Ihrer Wunschbestattung passt. Für den Abschluss der Bestattungsversicherung müssen Sie in der Regel keine Gesundheitsprüfung ablegen – diese wird lediglich verlangt, wenn Sie einen Tarif ohne Wartezeit wünschen.
Ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll?
Eine Sterbegeldversicherung ist vor allem sinnvoll, wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie genügend Rücklagen für die Bestattungskosten bilden können und Sie Ihre Angehörigen vor den hohen Kosten schützen möchten.
Weitere Gründe, die für eine Sterbeversicherung sprechen können:
- Sie möchten selbstbestimmt die Finanzierung und die Umsetzung Ihrer Beerdigung planen.
- Sie möchten verhindern, dass es nach Ihrem Tod zu Streitigkeiten über die Beerdigungskosten kommt.
- Für den Fall, dass Sie im Alter bedürftig werden, kann der Staat nicht auf das Geld aus der Versicherung zugreifen.
- Sie sind alleinstehend und haben niemanden, der sich um die Bestattung kümmern kann.
Sterbegeldversicherung Leistungen
Die Hauptleistung der Sterbegeldversicherung ist die Auszahlung einer vorher vertraglich festgelegten Kapitalsumme, die nach Ihrem Tod an Ihre Hinterbliebenen ausgezahlt wird. Damit werden z. B. die Beerdigungskosten bezahlt. Weitere Leistungen der Beerdigungsversicherung können je nach Versicherer folgende sein:
- Verdopplung der Versicherungssumme bei Unfalltod
- Kindermitversicherung
- Zusätzliche Services, zum Beispiel psychologische Beratung im Trauerfall, Hilfe bei der Organisation der Bestattung, Erbrechtsberatung
- Bereitstellung von Vorsorge-Dokumenten (z. B. Vorsorgevollmacht)
- Rückholung bei Tod im Ausland
Muss die Sterbegeldversicherung für die Beerdigung verwendet werden?
Grundsätzlich ist die Sterbegeldversicherung dafür gedacht, die Kosten der Beerdigung abzudecken. Wenn Sie keine bezugsberechtigte Person festlegen, geht die Summe aus der Sterbeversicherung an Ihre Erben. Da die Zweckgebundenheit in diesem Fall meist nicht vertraglich festgelegt ist, können diese theoretisch frei über das Geld verfügen.
Wenn Sie sicherstellen wollen, dass die Versicherungssumme tatsächlich für Ihre Wunschbestattung und die anfallenden Kosten herangezogen wird, legen Sie eine Vertrauensperson als bezugsberechtigte Person fest. Dann muss die Sterbegeldversicherung zweckgebunden für Ihre Bestattung verwendet werden.
Kann man eine Sterbegeldversicherung an den Bestatter abtreten?
Ja, Sie können als Bezugsberechtigten in der Sterbegeldversicherung auch ein Bestattungsunternehmen angeben. Diesem wird dann nach Ihrem Tod die Versicherungssumme für die Beerdigungskosten ausgezahlt.
Sterbeversicherung Unser Expertentipp
- Eintrittsalter: Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihre Bestattungsvorsorge und warten Sie nicht zu lange, wenn Sie eine Sterbeversicherung abschließen möchten. Zum einen zahlen Sie mit höherem Eintrittsalter deutlich höhere Beiträge. Zum anderen ist es ab einem bestimmten Alter nicht mehr möglich, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen.
- Versicherungssumme: Informieren Sie sich über die Kosten Ihrer Wunschbestattung und wählen Sie die Versicherungssumme so, dass alle Kosten abgedeckt sind.
- Wartezeit: Achten Sie bei der Wahl der Sterbeversicherung auf eine möglichst geringe Wartezeit. Länger als zwei Jahre sollte diese nicht sein. Bei Sterbegeldversicherungen ohne Wartezeit müssen Sie in der Regel eine Gesundheitsprüfung in Kauf nehmen.
Kosten Was kostet eine Sterbegeldversicherung?
Wie viel eine Sterbegeldversicherung kostet, lässt sich nicht pauschal beantworten und hängt von diesen Faktoren ab:
- Versicherungssumme
- Alter beim Abschluss der Versicherung
- Laufzeit
- Länge der Wartezeit
- Tarif mit oder ohne Gesundheitsprüfung
- Leistungsumfang (z. B. Verdopplung der Auszahlung bei Unfalltod)
Kostenbeispiele:*
Wie hoch die Beiträge ausfallen können, zeigen folgende Beispiele:
- Eintrittsalter 40 Jahre, Versicherungssumme 10.000 Euro, Tarif mit Endalter 85 Jahre, mit Gesundheitsprüfung, ohne Wartezeit: 18,78 Euro/Monat.
- Eintrittsalter 40 Jahre, Versicherungssumme 10.000 Euro, Tarif mit Endalter 85 Jahre, ohne Gesundheitsprüfung, 2 Jahre Wartezeit: 21,98 Euro/Monat.
*Quelle: DELA Lebensversicherungen, Rechner Sterbegeldversicherung, Stand: August 2026. Die Tarife beinhalten eine garantierte Versicherungssumme, sofortige psychologische Erstbetreuung, kostenlose Kindermitversicherung sowie eine doppelte Versicherungssumme bei Unfalltod.
Bitte beachten Sie, dass es sich um Rechenbeispiele handelt. Wenn Sie wissen möchten, wie viel eine Sterbegeldversicherung in Ihrem Fall kostet, vereinbaren Sie einfach ein kostenloses Beratungsgespräch. Unsere Versicherungsexperten berechnen gerne verschiedene Angebote für Sie.
Was kostet eine Sterbegeldversicherung ab 50?
Bei DELA kostet die Sterbegeldversicherung für einen 50-Jährigen mit einer Versicherungssumme von 10.000 Euro, einer Laufzeit bis zu einem Endalter von 85 Jahren, mit Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeit 26,90 Euro pro Monat. Die Kosten können jedoch je nach Ihren individuellen Kriterien günstiger oder teurer ausfallen. (Quelle: DELA Lebensversicherungen, Rechner Sterbegeldversicherung, Stand: August 2026).
Was kostet eine Sterbegeldversicherung ab 60?
Ein 60-Jähriger zahlt bei DELA für eine Sterbegeldversicherung mit einer Versicherungssumme von 10.000 Euro, lebenslanger Beitragszahlung, ohne Gesundheitsprüfung und mit einer Wartezeit von zwei Jahren 46,89 Euro pro Monat. Der tatsächliche Beitrag hängt unter anderem von Ihrem Eintrittsalter, der gewünschten Versicherungssumme und dem gewählten Tarif ab. (Quelle: DELA Lebensversicherungen, Rechner Sterbegeldversicherung, Stand: August 2026).
Was kostet eine Sterbegeldversicherung ab 70?
Für einen 70-Jährigen beträgt der monatliche Beitrag 81,12 Euro, wenn eine Versicherungssumme von 10.000 Euro, eine lebenslange Beitragszahlung, keine Gesundheitsprüfung und eine Wartezeit von zwei Jahren vereinbart werden. Je nach Versicherer und Tarif können die Beiträge im Einzelfall abweichen. (Quelle: DELA Lebensversicherungen, Rechner Sterbegeldversicherung, Stand: August 2026).
Was kostet eine Sterbegeldversicherung ab 80?
Bei vielen Anbietern erhalten Sie ab einem Alter von 80 Jahren fast keine Sterbegeldversicherung mehr, da viele Versicherer ein Höchstalter von 74 Jahren vorschreiben. Bei der Ideal kostet z. B. der günstigste Tarif für einen 80-Jährigen mit einer Versicherungssumme von 10.000 Euro und einer Laufzeit bis 90 Jahren sowie einer Wartezeit von drei Jahren 114 Euro im Monat. (Quelle: Ideal, Tarif: Sterbegeld pur, Stand: August 2026).
Wie viel kostet die günstigste Bestattung?
Am günstigsten ist in der Regel die anonyme Feuerbestattung. Ohne Trauerfeier kostet diese je nach Bestattungsunternehmen ca. 1.500 Euro. Mehr zu den Kosten einer Beerdigung erfahren Sie in unserem Ratgeber: Was kostet eine Beerdigung?
Auszahlung der Sterbegeldversicherung
Für die Auszahlung der Bestattungsversicherung gelten diese Regeln:
- Die Sterbeversicherung wird nach Ihrem Tod als Einmalzahlung an die bezugsberechtigte Person ausgezahlt, wenn Sie diese vorher vertraglich festlegen. Sie können als bezugsberechtigt auch ein Bestattungsunternehmen angeben.
- Legen Sie niemanden fest, wird die Sterbegeldversicherung an Ihre Erben ausgezahlt.
- Beachten Sie: Wenn Sie eine bezugsberechtigte Person angeben, erfolgt die Auszahlung in der Regel innerhalb weniger Tage. Gibt es keinen Bezugsberechtigten und die Auszahlung erfolgt an die Erben, müssen diese einen Erbschein vorlegen. Da dessen Beantragung einige Zeit dauert, kann sich die Auszahlung verzögern.
- Die bezugsberechtigte Person benötigt für die Auszahlung diese Dokumente: Versicherungsschein, Geburtsurkunde, amtliche Sterbeurkunde und ggf. die ärztliche Bescheinigung zur Todesursache.
- Bei einer Sterbegeldversicherung mit Wartezeit bezahlt die Versicherung nur, wenn Sie nach Ablauf der Wartezeit versterben. Versterben Sie innerhalb der Wartezeit, erhalten Ihre Hinterbliebenen die eingezahlten Beiträge zurück.
- Versterben Sie allerdings infolge eines Unfalls, wird die Versicherungssumme auch ausgezahlt, wenn die Wartezeit noch nicht abgelaufen ist.
- Auszahlung der Sterbegeldversicherung zu Lebzeiten: Grundsätzlich können Sie sich die Lebensversicherung vorzeitig auszahlen lassen, indem Sie diese kündigen. Allerdings ist dies nicht sinnvoll, da Sie dadurch Geld verlieren. Denn Sie erhalten von der Versicherung den sogenannten Rückkaufswert, also Ihre Beiträge abzüglich aller Kosten der Versicherung inklusive Abschluss- und Verwaltungskosten
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Sterbegeldversicherung – FAQ
Bis zu welchem Alter Sie eine Sterbeversicherung abschließen können, legt jeder Versicherer selbst fest. Bei manchen liegt das Höchstalter bei 65 Jahren, andere bieten die Versicherung bis 75, 85 oder sogar bis 90 Jahre an (mit Gesundheitsprüfung). Je älter Sie beim Abschluss sind, desto höher sind auch die Beiträge.
Die Sterbegeldversicherung können Sie in der Regel mit einer Kündigungsfrist von einem Monat kündigen. Bei einer Kündigung erhalten Sie den Rückkaufswert ausgezahlt, der meist niedriger ist als Ihre eingezahlten Beiträge, da Abschluss- und Verwaltungskosten der Versicherung abgezogen werden.
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