Wofür benötigen Sie eine Krankentagegeld-Versicherung?

Sie sind gesetzlich versichert: 

Wenn Sie als Arbeitnehmer gesetzlich versichert sind, erhalten Sie in der Regel für die ersten sechs Wochen eine Lohnfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber in voller Höhe Ihres Gehaltes. Danach erhalten Sie von Ihrer gesetzlichen Kasse Krankengeld für maximal 72 Wochen.

Die Höhe des Krankengeldes beträgt 90% ihres Nettolohnes bzw. 70% Ihres Bruttolohnes (der kleinere Wert zählt). Falls Ihr Einkommen unter der Beitragsbemessungsgrenze in Höhe von 4.687,50 Euro brutto liegt, ist das Krankengeld auf jeden Fall deutlich niedriger als Ihr Nettoeinkommen.

Wenn Sie mehr als 4.687,50 Euro verdienen, wird die Lücke mit steigendem Einkommen immer größer. Denn die maximale Höhe des Krankengeldes liegt für Arbeitnehmer bei 3.281,14 Euro Krankengeld. Eine Krankentagegeld-Versicherung wird mit zunehmendem Einkommen also immer sinnvoller.

Wenn Sie als Selbständiger gesetzlich versichert sind, erhalten Sie in der Regel kein Krankengeld, da Sie den ermäßigten Beitragssatz zahlen. Nur wenn Sie auf Antrag den allgemeinen Beitragssatz Ihrer Kasse zahlen, haben Sie analog eines Arbeitnehmers ab der 6. Woche Arbeitsunfähigkeit Anspruch auf Krankengeld. Eine private Krankentagegeldversicherung kann Ihnen im Gegensatz dazu einige Vorteile bieten.
 
Für gesetzlich Krankenversicherte geht es darum, Lücken in der Absicherung, die durch die Höhe des gesetzlichen Krankengeldes und Begrenzungen der Leistungsdauer entstehen, auszugleichen. Entscheidend für die Ermittlung des ergänzenden Krankentagegeldes ist somit der tatsächliche Absicherungsbedarf.

 

So berechnen Sie den Absicherungsbedarf:
Das Krankengeld, das die gesetzliche Krankenkasse im Falle einer Erkrankung automatisch zahlt, berechnet sich aus 70 Prozent des letzten Bruttogehalts oder 90 Prozent des letzten Nettogehalts (der niedrigere Wert zählt). Das berechnungsfähige Bruttogehalt ist jedoch durch die Beitragsbemessungsgrenze von 4.687,50 Euro (Stand 2020) eingeschränkt. Zusätzlich werden davon Sozialversicherungsbeiträge abgezogen. Das private Krankentagegeld sollte im Idealfall so hoch angesetzt werden, dass es die Lücke zum tatsächlichen Gehalt füllt.


Sie sind privat versichert:

Als privat Krankenversicherter erhalten Sie bei einer längeren Arbeitsunfähigkeit nach der Lohnfortzahlung keine Leistungen, bzw. als Selbständiger bekommen Sie gar keine Lohnfortzahlung.

Um weiterhin Ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können und Ihre laufenden Ausgaben decken zu können, benötigen Sie ein regelmäßiges „Ersatzeinkommen“ in Form einer Krankentagegeld-Versicherung.

 

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