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      Private Krankenversicherung für Beamte: Kosten & Vergleich

      Kurzer Überblick Private Krankenversicherung Beamte

      Kurzer Überblick

      • Für Beamte kann sich eine private Krankenversicherung (PKV) besonders lohnen, da sie optimal auf das Beihilfesystem abgestimmt ist und oft günstiger ist als eine Absicherung in der GKV. Beispiel: Für einen 35-jährigen Beamten mit 50 % Beihilfe liegen die Kosten je nach Leistungsniveau etwa zwischen 100 und 400 Euro monatlich.
      • Zu den besten privaten Krankenversicherungen für Beamte gehören Anbieter wie Debeka, HUK, ARAG und Barmenia.
      • Beamte erhalten von ihrem Dienstherrn eine Beihilfe, die in der Regel 50 %, mit zwei oder mehr Kindern sowie im Ruhestand meist 70 % beträgt; für Kinder werden häufig 80 % der Krankheitskosten übernommen.
      • Die Beihilfe fällt je nach Bundesland und nach Familienstand unterschiedlich hoch aus und deckt nicht alle Krankheitskosten ab – die verbleibenden 20–50 % Restkosten müssen selbst abgesichert werden.
      • Die PKV bietet für Beamte, Anwärter und Beihilfeberechtigte spezielle Beihilfe-Tarife, die genau diese Lücke schließen und individuell an den jeweiligen Beihilfesatz angepasst werden können.
      • Laut PKV-Verband sind rund 93 % der Beamten privat krankenversichert, da die PKV häufig bessere Leistungen bietet (z. B. freie Arztwahl oder Wahlleistungen im Krankenhaus).
      private Krankenversicherung Beamte Kosten

      Ratgeber-Inhalt

      Wie können sich Beamte krankenversichern? 

      • Beamte haben unabhängig von ihrem Einkommen die freie Wahl zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung. 
      • Die allermeisten Beamten entscheiden sich für die private Krankenversicherung – laut PKV-Verband sind es etwa 93 Prozent. 
      • Wählen Sie die private Krankenversicherung, greift die individuelle Beihilfe. Diese wird vom Dienstherren übernommen und deckt einen Teil der medizinischen Kosten ab. Den Rest müssen Sie über eine private Krankenversicherung absichern (sogenannte Beihilfe-Tarife). 
      • Seit Kurzem gibt es in einigen Bundesländern auch die sogenannte pauschale Beihilfe. Dabei handelt es sich um einen Beitragszuschuss für Beamte, die sich freiwillig gesetzlich krankenversichern. 

      Was ist die pauschale Beihilfe? 

      Die pauschale Beihilfe wird seit kurzer Zeit in einigen Bundesländern angeboten. Sie ist ein Beitragszuschuss für Beamte zur gesetzlichen Krankenversicherung in Höhe der Hälfte des Beitrags. Allerdings wird die pauschale Beihilfe stark kritisiert, da die PKV für Beamte meist die bessere Wahl ist.

      Bei der Entscheidung für die pauschale Beihilfe ist Vorsicht geboten. Denn sie ist in der Regel unwiderruflich. Ein Wechsel zur individuellen Beihilfe und privater Krankenversicherung ist nicht mehr möglich. Außerdem gibt es die pauschale Beihilfe nur in wenigen Bundesländern, sodass Beamte weniger flexibel bei der Wahl ihrer Dienststelle sind. 

       

      In 2 Minuten zur passenden Krankenversicherung

      Finden Sie in kürzester Zeit heraus, ob eine gesetzliche oder private Krankenversicherung besser zu Ihnen passt. Unser Schnellrechner basiert auf wenigen Angaben und liefert sofort ein klares Ergebnis – schnell, unverbindlich und kostenlos.

      Gesetzlich oder Privat:
      Welche Krankenversicherung passt zu dir?

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      Bist du angestellt oder selbstständig?

      Dein beruflicher Status bestimmt, welche Krankenversicherungen für dich infrage kommen. Als Selbstständiger hast du mehr Wahlfreiheit, Angestellte unterliegen gewissen Einkommensgrenzen.

      Verdienst du über 77.400 € im Jahr?

      Ab einem Bruttojahreseinkommen von 77.400 € (Jahresarbeitsentgeltgrenze 2026) hast du als Angestellter die Wahl zwischen GKV und PKV. Selbstständige können sich unabhängig vom Einkommen privat versichern.

      Wie viele Kinder möchtest du mitversichern?

      Aufgrund der Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung kann die GKV – finanziell gesehen – eine gute Wahl sein: Kinder und nur geringfügig verdienende Lebenspartner zahlen nicht extra.

      Was ist dir bei deiner Krankenversicherung am wichtigsten?

      Die Entscheidung zwischen GKV und PKV hängt nicht nur von Fakten ab – sondern auch von deinen persönlichen Prioritäten. Möchtest du lieber sparen oder top abgesichert sein?

      Die gesetzliche Krankenversicherung ist für dich verpflichtend

      Da dein Bruttoeinkommen unter 77.400 € liegt, ist die GKV für dich verpflichtend. Wenn dir hochwertige medizinische Leistungen besonders wichtig sind, kannst du gezielt mit Zusatzversicherungen aufstocken – z. B. beim Zahnersatz oder stationären Klinikaufenthalten.

      Die gesetzliche Krankenversicherung ist die richtige Wahl für dich!

      Bei deiner familiären Situation bietet die GKV die solideste und kosteneffizienteste Lösung.
      Besonders mit Kindern profitierst du von beitragsfreier Mitversicherung und planbaren Kosten.
      Wenn dir hochwertige medizinische Leistungen besonders wichtig sind, kannst du gezielt mit Zusatzversicherungen aufstocken, wie z. B. beim Zahnersatz oder stationären Klinikaufenthalten.

      Die gesetzliche Krankenversicherung ist die richtige Wahl für dich!

      Die GKV bietet dir eine verlässliche Grundversorgung. Wenn dir hochwertige medizinische Leistungen besonders wichtig sind, kannst du gezielt mit Zusatzversicherungen aufstocken – z. B. beim Zahnersatz oder stationären Klinikaufenthalten.

      Die private Krankenversicherung ist die richtige Wahl für dich!

      Bei deinem Einkommen lohnt sich die PKV auch finanziell: Mit einem Wechsel in die PKV kannst du bis zu 6000 € Beitrag im Jahr sparen - und hast dazu mehr Leistungen als in der GKV! Zudem bekommst du oft bessere Leistungen zu günstigeren Beiträgen als in der GKV.

      Die private Krankenversicherung ist die richtige Wahl für dich!

      Bei deinem Einkommen lohnt sich die PKV auch finanziell: Als Angestellter ohne viele Kinder sparst du im Schnitt bis zu 3.840 € pro Jahr.
      Mit einem Wechsel in die PKV kannst du bis zu 3.840 € Beitrag im Jahr sparen - und hast dazu mehr Leistungen als in der GKV!
      Zudem bekommst du oft bessere Leistungen zu günstigeren Beiträgen als in der GKV.

      Als Angestellter profitierst du zusätzlich von einem Arbeitgeberzuschuss: 50 % deines PKV-Beitrags – maximal 471,32 € monatlich (Stand 2025).

      Die private Krankenversicherung ist die richtige Wahl für dich!

      2026 zahlen privatversicherte Angestellte etwa 361 € pro Monat für einen Premium-Tarif*, gesetzlich Versicherte hingegen ca. 509 € pro Monat**. Ein Wechsel kann somit bis zu 1.776 € Ersparnis pro Jahr bringen!

      Als Angestellter profitierst du von einem Arbeitgeberzuschuss. Der Arbeitgeber übernimmt – wie in diesem Beispiel – 50 % deines Beitrags, maximal 508,59 € monatlich (Stand 2026).

      Mit der privaten Krankenversicherung zahlst du weniger Beiträge und erhältst mehr Leistungen

      Als Selbstständiger profitierst du besonders von den Vorteilen der privaten Krankenversicherung. Im Vergleich zur gesetzlichen Versicherung kannst du nicht nur deutlich sparen – du sicherst dir auch eine bessere medizinische Versorgung und mehr Flexibilität.

      Während in der GKV Krankenversicherungsbeiträge von bis zu 1.017 € monatlich anfallen, liegt der durchschnittliche PKV-Beitrag für Selbstständige laut PKV-Verband bei nur 617 € im Monat. Das bedeutet für dich: Mehr Leistung, weniger Kosten und bis zu 4.800 € Ersparnis im Jahr.

       

      Wie hoch ist die Beihilfe für Beamte?

      Die individuelle Beihilfe in der privaten Krankenversicherung richtet sich nach dem Familienstand und dem Bundesland:

      • Ledige und verheiratete Beamte mit bis zu einem Kind erhalten 50 Prozent Beihilfe. 
      • Beamte mit zwei oder mehr Kindern sowie Pensionäre erhalten 70 Prozent. 
      • Sonderregelung nach Bundesländern: In Sachsen erhalten Sie bereits ab dem ersten Kind 70 Prozent. In Hessen steigt die Beihilfe pro Kind um 5 Prozent, sodass Beamte mit zwei Kindern dort 60 Prozent Beihilfe erhalten. 
      • Ehe- oder Lebenspartner erhalten meist 70 Prozent, wenn eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschritten wird. Für den Bund liegt diese 2026 bei 22.648 Euro jährlich. Bundesländer können davon abweichen. In einigen Ländern liegt sie z. B. bei 17.000  Euro, in anderen bei 20.000 Euro oder mehr.
      • Für Kinder liegt die Beihilfe in der Regel bei 80 Prozent. 

      Beachten Sie, dass es je nach zuständigem Dienstherrn (Bundesland) Sonderregelungen und Ausnahmen gibt. Die geltenden Beihilfesätze können Sie in den Beihilfeverordnungen des zuständigen Dienstherrn nachlesen. 

      Wer ist beihilfeberechtigt? 

      Beihilfeberechtigt sind generell Beamte auf Widerruf, Beamte auf Probe, Beamte auf Lebenszeit und pensionierte Beamte. Zu den Berufsgruppen, die Beihilfe erhalten, gehören zum Beispiel: 

      • Lehrer und Lehramts-Referendare 
      • Verwaltungsbeamte
      • Polizisten 
      • Feuerwehrleute 
      • Richter

      Manche Berufsgruppen können auch Anspruch auf kostenfreie Heilfürsorge haben, dazu gehören Polizisten, Feuerwehrleute und Soldaten in ihrer aktiven Zeit. 

      Wie viel kostet die private Krankenversicherung für Beamte?

      Die private Krankenversicherung für Beamte kostet durchschnittlich zweischen 150 und 400 Euro pro Monat und ist meist deutlich günstiger als für Angestellte oder Selbstständige, weil der Dienstherr einen großen Teil der Krankheitskosten über die Beihilfe übernimmt.

      Kostenbeispiele: PKV für Beamte

      Hier haben wir typische monatliche Beiträge für Sie zusammengestellt – je nach Alter, Tarif und Beihilfesatz:

      • Beamte allgemein: etwa 100 € - 400 € pro Monat.
      • Einsteiger / Beamtenanwärter (z. B. Referendare): etwa 100 € - 150 € monatlich.
      • Lehrer um die 30 Jahre mit 70 % Beihilfe: durchschnittlich etwa 230 - 270 € pro Monat.
      • Polizist um die 35 Jahre mit 70 % Beihilfe: ca. 190 - 240 € monatlich.
      • Beamter mit Familie und 50 % Beihilfe: etwa 310 - 380 € monatlich. Ehepartner zahlen etwa 200 - 300 € und Kinder liegen nur bei etwa 100 € im Monat.
      • Pensionierter Beamter mit 70 % Beihilfe: im Durchschnitt etwa 250 - 350 € pro Monat.

      Welche Faktoren beeinflussen die PKV-Kosten für Beamte?

       Wie viel Beamte für ihre private Krankenversicherung bezahlen, richtet sich nach diesen Faktoren: 

      • Beihilfesatz des Dienstherrn: Der wichtigste Faktor ist die Beihilfe. Je nach Familienstand und Bundesland übernimmt der Dienstherr meist 50 % der Krankheitskosten, mit zwei oder mehr Kindern sowie im Ruhestand häufig 70 %, für Kinder meist 80 %. Die PKV deckt nur den verbleibenden Anteil ab – dadurch fallen die Beiträge deutlich niedriger aus als bei anderen Berufsgruppen.
      • Eintrittsalter: Wer früh in die PKV eintritt, zahlt in der Regel dauerhaft niedrigere Beiträge. Ein späterer Einstieg führt meist zu höheren Kosten.
      • Gesundheitszustand: Beim Abschluss werden Gesundheitsfragen gestellt. Vorerkrankungen können zu Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen führen und den monatlichen Beitrag entsprechend erhöhen.
      • Leistungsumfang des Tarifs: Der Beitrag hängt stark davon ab, welche Leistungen gewählt werden – etwa Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, Chefarztbehandlung, Zahnersatzleistungen oder Heilpraktikerbehandlungen. Je umfangreicher die Leistungen, desto teurer wird's.
      • Selbstbeteiligung: Viele Tarife bieten eine Selbstbeteiligung pro Jahr. Je höher dieser Eigenanteil ist, desto niedriger fällt in der Regel der monatliche Beitrag aus.

      Es ist wichtig, dass sich Beamte individuell beraten lassen, um den für sie passenden Versicherungsschutz zu finden, der sowohl ihre persönlichen Bedürfnisse als auch die Höhe der Beihilfe berücksichtigt. Brauchen Sie Unterstützung bei der Auswahl eines passenden Tarifs?

      Unsere Versicherungsexperten berechnen Ihnen gerne verschiedene PKV-Tarife nach Ihren Wünschen und beraten Sie rund um die private Krankenversicherung. Vereinbaren Sie einfach ein kostenloses Beratungsgespräch.

      Private Krankenversicherung für Beamte im Vergleich

      Wir geben Ihnen einen ersten Überblick über verschiedene Tarife: Der Basis-Tarif richtet sich z. B. an Preisbewusste, der Komfort-Tarif bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung sowie Beitrag und der Premium-Tarif überzeugt durch umfassenden Schutz für hohe Ansprüche.

      Basis-Tarif für Beamte:

      Tarifbewertung

      3.7

      • Mehrbett-Zimmer
      • 100 % Zahnersatz
      • Selbstbeteiligung: 10 € je Leistung

      257,32 €
      monatlich

      Komfort-Tarif für Beamte:

      Tarifbewertung

      4.3

      Top Preis-Leistung

      • Mehrbett-Zimmer
      • 100 % Zahnersatz
      • Selbstbeteiligung: 0 €

      338,76 €
      monatlich

      Premium-Tarif für Beamte:

      Tarifbewertung

      4.4

      • Mehrbett-Zimmer
      • 100 % Zahnersatz
      • Selbstbeteiligung: 0 €

      358,07 €
      monatlich

      Quelle Tarifbewertung: psponline, Februar 2026; Berechnungsgrundlage: Beamte, 35 Jahre; Versicherungsbeginn: 01. März 2026; Beiträge inkl. 50 % Beihilfe; Grundlage für die Bewertungen sind die Tarifbedingungen der Gesellschaften. Zu den wichtigsten Merkmalen gehören u.a., wie viel Prozent der Kosten übernommen werden, bis zu welchem Betrag die Leistungen gedeckt sind, ob andere Leistungen vorausgehen müssen und ob Besonderheiten gelten.

       

      Beste private Krankenversicherung für Beamte

      Welche Krankenversicherung die beste ist, kommt auf die individuellen Bedürfnisse an. Grundsätzlich bieten die HUK, Debeka, ARAG und die Barmenia die besten PKV-Tarife für Beamte. Bei unserem Tarifvergleich liegen die Monatsbeiträge für Beamte zwischen 257 Euro im Basis-Tarif und 358 Euro im Premium-Tarif, inkl. 50 % Beihilfe. Auffällig ist, dass alle drei Varianten 100 % Zahnersatz erstatten und im stationären Bereich jeweils das Mehrbettzimmer vorsehen.

      Die Unterschiede zeigen sich daher vor allem beim Preis und bei der Selbstbeteiligung: Der Basis-Tarif (Die Continentale) ist am günstigsten, enthält jedoch eine kleine Eigenbeteiligung von 10 Euro je Leistung. Der Komfort-Tarif (ARAG) kostet rund 80 Euro mehr im Monat, verzichtet dafür komplett auf eine Selbstbeteiligung und wird daher von uns als besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet. Der Premium-Tarif (Barmenia) liegt nur etwa 20 Euro über dem Komfort-Tarif, bietet laut Bewertung die stärkste Gesamtleistung, unterscheidet sich jedoch weniger deutlich in den Kernmerkmalen.

      Für Beamte bedeutet das: Wer den Beitrag möglichst niedrig halten möchte und mit einer geringen Eigenbeteiligung leben kann, fährt mit dem Basis-Tarif solide. Wer planbare Kosten ohne Zuzahlungen bevorzugt, findet im Komfort-Tarif der ARAG einen ausgewogenen Mittelweg. Da der Premium-Tarif von der Barmenia preislich nur geringfügig über dem Komfort-Niveau liegt, kann er sinnvoll sein, wenn Wert auf die bestmögliche tarifliche Ausgestaltung gelegt wird – insbesondere bei langfristiger Absicherung im Beamtenstatus.

      Ist die private Krankenversicherung für Beamte sinnvoll?

      Über 90 Prozent aller Beamten entscheiden sich für die private Krankenversicherung. Nicht ohne Grund. Denn die private Krankenversicherung hat für Beamte entscheidende Vorteile:

      • Die PKV ist auf das System der Beihilfe zugeschnitten und schließt die Lücke zu 100 Prozent. 
      • Die PKV ist flexibel und kann jederzeit an die Höhe der Beihilfe angepasst werden.
      • Leistungen können individuell ausgewählt und dauerhaft garantiert werden.
      • Auch mit Vorerkrankungen oder einer Behinderung können Beamte eine PKV abschließen – dank der sogenannten Öffnungsaktion (auch Öffnungsklausel genannt) der privaten Krankenversicherer. Sie gilt für Beamte auf Widerruf, Probe und Lebenszeit sowie für Beamtenanwärter. Versicherer müssen Antragsteller dabei grundsätzlich aufnehmen, dürfen jedoch einen Risikozuschlag von maximal 30 % verlangen oder einzelne Leistungen ausschließen. Wichtig: Die Öffnungsaktion kann meist nur innerhalb der ersten sechs Monate nach der Verbeamtung genutzt werden. 
      • Aufgrund der Beihilfe sind die Tarife für Beamte oft günstiger als für andere Berufsgruppen, da die PKV nur einen Teil der Kosten tragen muss. Dadurch profitieren auch Beamte im Ruhestand, da hier die Kosten ebenfalls geringer ausfallen. 
      • Beamte haben in der PKV mehr Wahlmöglichkeiten bei Ärzten und Krankenhäusern und können häufig auch Leistungen wie Einzelzimmer oder Chefarztbehandlung in Anspruch nehmen.
      • Familienversicherung: Angehörige von Beamten können ebenfalls von günstigen Konditionen in der PKV profitieren. Das bietet Sicherheit für die ganze Familie.
      • Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung werden die PKV-Beiträge nicht nach dem Einkommen berechnet. Wenn Beamte gut verdienen, würden sie in der GKV hohe Beiträge bezahlen, bei weitaus schlechteren Leistungen. 

      Private Krankenversicherung für Beamte: Was gibt es zu beachten?

      Das sollten Sie bei der Wahl der privaten Krankenversicherung für Beamte beachten: 

      • Die Beihilfe-Tarife in der PKV übernehmen die Kosten für Behandlungen, die auch zum Teil von der Beihilfe übernommen werden. Informieren Sie sich daher über den Umfang der Beihilfe Ihres Dienstherrn. Übernimmt diese zum Beispiel keine Chefarztbehandlung, ist diese auch im Beihilfe-Tarif nicht enthalten. Dann sollten Sie für Leistungen, die Ihnen wichtig sind, einen Ergänzungstarif abschließen. 
      • Lassen Sie sich von Experten zu den verschiedenen PKV-Tarifen beraten und verschiedene Angebote vergleichen. 
      • Denken Sie daran, Ihren PKV-Tarif anzupassen, wenn sich Ihr Beihilfesatz ändert. 

      Welche Leistungen sind beim Abschluss einer PKV für Beamte wichtig? 

      Beim Abschluss einer PKV für Beamte sollten Sie vor allem Leistungen wählen, die optimal zur Beihilfe des Dienstherrn passen. Wichtig sind Tarife, die die verbleibenden Kosten nach der Beihilfe zuverlässig abdecken. Dazu zählen insbesondere ambulante und stationäre Behandlungen, eine ausreichende Absicherung bei Zahnersatz und Kieferorthopädie sowie mögliche Wahlleistungen im Krankenhaus wie Ein- oder Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung.

      Ebenso relevant sind Beitragsstabilität, Anpassungsmöglichkeiten bei verändertem Beihilfesatz und eine passende Selbstbeteiligung, damit der Tarif langfristig zu den eigenen Bedürfnissen und zum Budget passt.

      Wer zahlt die private Krankenversicherung für Beamte in der Elternzeit?

      Während der Elternzeit bleibt der Beihilfeanspruch für Beamte grundsätzlich bestehen. Das bedeutet: Der Dienstherr übernimmt weiterhin einen Teil der Krankheitskosten, während der restliche Anteil über die PKV abgesichert wird.

      • Beamte bis zur Besoldungsgruppe A 8 erhalten die Beiträge zur PKV während der Elternzeit in voller Höhe erstattet.
      • Beamte mit einer Besoldung unterhalb der Versicherungspflichtgrenze erhalten dagegen meist keine vollständige Kostenübernahme, können aber unter bestimmten Voraussetzungen einen monatlichen Zuschuss zur Krankenversicherung von etwa 42 Euro pro Monat.

      Die genauen Regelungen können sich je nach Bundesland unterscheiden, da die Elternzeit- und Beihilfevorschriften von den jeweiligen Dienstherren festgelegt werden.

       

      Private Krankenversicherung für Beamte wechseln

      Ein Wechsel der privaten Krankenversicherung für Beamte ist grundsätzlich möglich, sollte aber gut überlegt sein. Beamte können ihren PKV-Vertrag kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln, etwa wenn sie bessere Leistungen, günstigere Beiträge oder stabilere Tarife finden. Wichtig ist jedoch, dass beim Wechsel meist eine neue Gesundheitsprüfung erfolgt. Vorerkrankungen können daher zu Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen führen.

      Außerdem gehen bei einem vollständigen Versichererwechsel oft Teile der gebildeten Alterungsrückstellungen verloren, da diese nur teilweise übertragen werden können. Deshalb prüfen viele Beamte zunächst einen Tarifwechsel innerhalb ihres aktuellen Versicherers, da dabei die Rückstellungen erhalten bleiben und keine erneute Gesundheitsprüfung nötig ist.

      Ein Wechsel kann sich also lohnen, wenn deutliche Verbesserungen bei Beitrag oder Leistung möglich sind, sollte aber immer sorgfältig geprüft und idealerweise mit fachlicher Beratung durchgeführt werden.

      Heilfürsorge: Warum eine Anwartschaft sinnvoll sein kann

      Beamte mit Anspruch auf Heilfürsorge – etwa Polizisten, Feuerwehrleute oder Soldaten – benötigen während ihrer aktiven Dienstzeit meist keine eigene private Krankenversicherung. Der Dienstherr übernimmt in dieser Zeit die medizinische Versorgung vollständig. Sobald der Anspruch auf Heilfürsorge jedoch endet, etwa beim Wechsel in den Ruhestand oder bei einem längeren Auslandsaufenthalt, müssen Beamte eine eigene Krankenversicherung abschließen.

      Damit der spätere Einstieg in die PKV problemlos möglich ist, entscheiden sich viele Beamte frühzeitig für eine Anwartschaftsversicherung. Sie sichert das Recht, später ohne erneute Gesundheitsprüfung in einen privaten Tarif einzutreten. Bei einer großen Anwartschaft bleibt zusätzlich das ursprüngliche Eintrittsalter erhalten, was die Beiträge im Ruhestand deutlich günstiger machen kann.

      FAQ: PKV für Beamte

      Die private Krankenversicherung für Beamte ist meist günstiger als für viele andere Berufsgruppen, weil der Dienstherr einen Teil der Krankheitskosten über die Beihilfe übernimmt. In der Regel beträgt diese 50 %, mit zwei oder mehr Kindern sowie im Ruhestand häufig 70 %, für Kinder meist 80 %. Dadurch muss die PKV nur den verbleibenden Anteil absichern.

      In der Praxis liegen die monatlichen Beiträge für Beamte häufig zwischen etwa 100 € und 400 €. Jüngere Beamte oder Beamtenanwärter zahlen oft weniger, während bei höherem Eintrittsalter oder besonders leistungsstarken Tarifen auch 500 € oder mehr pro Monat möglich sind. Wie hoch der Beitrag tatsächlich ausfällt, hängt vor allem vom Alter beim Eintritt, Gesundheitszustand, gewählten Tarif und der Höhe der Selbstbeteiligung ab.

      Die private Krankenversicherung für Beamtenanwärter ist in der Regel besonders günstig, weil Anwärter meist jung sind und bereits Anspruch auf Beihilfe ihres Dienstherrn haben. Dadurch muss die PKV nur einen Teil der Krankheitskosten absichern. In vielen Fällen liegen die Beiträge zwischen etwa 100 und 150 Euro pro Monat.

      Bei leistungsstärkeren Tarifen oder älteren Anwärtern können die Kosten auch 150 bis 200 Euro monatlich erreichen. Entscheidend für den Beitrag sind vor allem das Eintrittsalter, der Gesundheitszustand, der gewünschte Leistungsumfang sowie der jeweilige Beihilfesatz (50-70 Prozent).

      In der Praxis liegen die monatlichen Kosten für Pensionäre meist zwischen etwa 250 und 350 Euro. Wer einen besonders leistungsstarken Tarif gewählt hat oder erst später in die PKV eingetreten ist, kann allerdings auch 500 Euro oder mehr im Monat zahlen.

      Für pensionierte Beamte bleibt die private Krankenversicherung meist weiterhin vergleichsweise bezahlbar, weil auch im Ruhestand ein Beihilfeanspruch besteht. In der Regel übernimmt der Staat dann 70 % der medizinischen Kosten, sodass nur noch der restliche Anteil privat abgesichert werden muss. Dadurch fallen die Beiträge häufig deutlich niedriger aus als bei vielen anderen privat Versicherten im Rentenalter.

      Wie hoch der Beitrag im Ruhestand tatsächlich ausfällt, hängt vor allem davon ab, welcher Tarif früher gewählt wurde und wie viele Alterungsrückstellungen aufgebaut wurden.

      Eine pauschal beste PKV für Beamte gibt es nicht, da der optimale Tarif immer von Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand, gewünschtem Leistungsumfang und Beihilfesatz abhängt. In vielen Vergleichen zählen jedoch Debeka, HUK, ARAG und Barmenia zu den besten Anbietern für Beamte.

      Die Debeka gilt traditionell als einer der größten Versicherer für Beamte und bietet speziell auf das Beihilfesystem zugeschnittene Tarife. Die HUK ist häufig für ihre vergleichsweise günstigen Beiträge bekannt und richtet sich besonders an preisbewusste Beamte. Die ARAG punktet in vielen Tarifen mit umfangreichen Leistungen, etwa bei Zahnersatz oder stationären Wahlleistungen. Die Barmenia bietet ebenfalls leistungsstarke Tarife und flexible Optionen, etwa bei Selbstbeteiligung oder Zusatzleistungen.

      Für Beamte lohnt sich eine private Krankenversicherung vor allem wegen des Beihilfesystems. Der Dienstherr übernimmt einen Teil der Krankheitskosten – meist 50 %, mit zwei oder mehr Kindern sowie im Ruhestand häufig 70 %, für Kinder oft 80 %. Die PKV muss daher nur den verbleibenden Anteil absichern, was die Beiträge im Vergleich zu anderen Berufsgruppen deutlich reduziert.

      Zudem können Beamte ihren Versicherungsschutz individuell anpassen und erhalten je nach Tarif häufig umfangreichere Leistungen, etwa bei Zahnersatz, Wahlleistungen im Krankenhaus oder der freien Arztwahl. Da die Beiträge in der PKV nicht vom Einkommen abhängen, profitieren insbesondere Beamte mit höherem Gehalt davon, dass ihr Beitrag nicht automatisch steigt.

      Die private Krankenversicherung ist für Beamte meist günstiger, weil der Staat einen großen Teil der Krankheitskosten über die Beihilfe übernimmt. Je nach Familienstand und Bundesland liegt dieser Anteil in der Regel bei 50 %, mit zwei oder mehr Kindern sowie im Ruhestand oft bei 70 %, für Kinder sogar bei 80 %. Die PKV muss daher nur den verbleibenden Anteil absichern, was die Beiträge deutlich reduziert.

      Zum Vergleich: Angestellte müssen in der PKV ihre gesamten Gesundheitskosten selbst absichern, während Beamte nur den Rest nach der Beihilfe versichern. Dadurch fallen die monatlichen Beiträge für Beamte häufig deutlich niedriger aus als bei anderen privat Versicherten.

      Ja, auch Ehepartner und Kinder können in der PKV versichert werden. Allerdings gibt es – anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung – keine beitragsfreie Familienversicherung. Jedes Familienmitglied benötigt einen eigenen Vertrag und zahlt einen eigenen Beitrag.

      Bei Beamten erhalten jedoch auch Angehörige häufig Beihilfe. Ehepartner bekommen meist etwa 70 % der Krankheitskosten erstattet, sofern sie unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegen. Für Kinder beträgt der Beihilfesatz in vielen Fällen 80 %, sodass nur ein kleiner Teil der Kosten über eine private Krankenversicherung abgesichert werden muss.

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