Was ist eine Jahresarbeitsentgeltgrenze (= Versicherungspflichtgrenze)?

Die Versicherungspflichtgrenze (= Jahresarbeitsentgeltgrenze) ist eine Entscheidungsgröße und legt fest, bis zu welcher Höhe des Bruttoeinkommens die Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) für Angestellte besteht.

Die Höhe der Versicherungspflichtgrenze wird jährlich zum 01. Januar beschlossen. Angestellte, deren Bruttoverdienst über dem genannten Betrag liegt, können in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln.


Höhe der Jahresarbeitsentgeltgrenze  2020:

Die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze, auch als Versicherungspflichtgrenze bekannt, wird ab 2020 wieder angehoben – und zwar von bislang jährlich 60.750 Euro (5.062,50 Euro monatlich) auf 62.550 Euro (5.212,50 Euro monatlich).

Privat krankenversichern können sich in jedem Fall Beamte, Studierende Freiberufler und Selbstständige. Angestellte müssen dagegen ein bestimmtes Mindesteinkommen (Jahresbrutto) überschreiten, um von der GKV zur PKV wechseln zu können.

Arbeitnehmer müssen für den Zugang zur PKV und um dort auch versichert zu bleiben, mindestens 5.212,50 Euro monatlich verdienen.

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