Was ist die Versicherungspflichtgrenze?

Die Versicherungspflichtgrenze, auch Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt, ist eine Entscheidungsgröße und legt fest, bis zu welcher Höhe des Bruttoeinkommens die Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) für Angestellte besteht.

Versicherungspflichtgrenze in 2022
Die Höhe der Versicherungspflichtgrenze wird jährlich zum 01. Januar beschlossen. Diese bleibt in 2022 unverändert auf dem Niveau von 2021 und wird nicht angehoben.

Höhe der Jahresarbeitsentgeltgrenze  2022:  jährlich 64.350 Euro (brutto)

Wechsel der der Krankenkasse bei Überschreitung der Pflichtversicherungsgrenze
Angestellte, deren Bruttoverdienst über der JAEG 2022 von jährlich 64.350 Euro brutto (5.362,50 Euro im Monat) liegt, können in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Andernfalls sind Sie freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Durch diese Wechselmöglichkeit wird die Versicherungspflichtgrenze umgangssprachlich auch "Privatversicherungsgrenze" genannt.

Privat krankenversichern können sich in jedem Fall Beamte, Studierende, Freiberufler und Selbstständige, ihr Gehalt muss nicht über der Versicherungspflichtgrenze liegen. Angestellte müssen dagegen das o.g. Mindesteinkommen (Jahresbrutto) überschreiten, um von der GKV zur PKV wechseln zu können.

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