Was ist eine Jahresarbeitsentgeltgrenze (=Versicherungspflichtgrenze)?

Die Versicherungspflichtgrenze (= Jahresarbeitsentgeltgrenze) ist eine Entscheidungsgröße und legt fest, bis zu welcher Höhe des Bruttoeinkommens die Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) für Angestellte besteht.

Die Höhe der Versicherungspflichtgrenze wird jährlich zum 01. Januar beschlossen. Angestellte, deren Bruttoverdienst über dem genannten Betrag liegt, können in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln.


Am 01. Januar 2017 wurde die Versicherungspflichtgrenze auf 57.600 Euro festgelegt. Diese Grenze wird am 01. Januar 2018 auf 59.400 Euro angehoben.
   

Wenn der Jahresarbeitsverdienst (Bruttogehalt inklusive vertraglich vereinbarter Sonderzahlungen) eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmers ein volles Kalenderjahr über dieser Grenze liegt und dies im Folgejahr voraussichtlich auch der Fall sein wird, kann er sich privat krankenversichern.

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