Wer kann sich privat krankenversichern?

Arbeiter und Angestellte: Sie können eine private Krankenversicherung abschließen, wenn ihr Einkommen über der sogenannten Jahresarbeitsentgeltgrenze (Versicherungspflichtgrenze) liegt. 

Die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze, auch als Versicherungspflichtgrenze bekannt, wird ab 2020 wieder angehoben – und zwar von bislang jährlich 60.750 Euro (5.062,50 Euro monatlich) auf 62.550 Euro (5.212,50 Euro monatlich).

Wer in 2020 in die Private Krankenversicherung wechseln möchte, muss mindestens diesen Brutto-Verdienst nachweisen. 

Freiberufliche Ärzte, Zahnärzte, Heilpraktiker oder Veterinäre:
Die meisten privaten Krankenversicherungen bieten für diese Berufsgruppen Spezialtarife an.

Beihilfeberechtigte: Beamte, Abgeordnete oder Lehrer können sich ebenfalls privat krankenversichern. Für Beamte gibt es bei fast allen privaten Krankenversicherungen gesonderte Tarife.

Studenten und Ärzte im Praktikum: Ab dem 25. Lebensjahr sind Studenten nicht mehr über ihre Eltern versichert. Für sie lohnt sich der Abschluss einer privaten Krankenversicherung, da die Beiträge meist geringer ausfallen als in der GKV.

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