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Hund einschläfern - wann, wie & Kosten im Überblick

Hund einschläfern: Euthanasie

Wann genau ist der richtige Zeitpunkt meinen Hund zu erlösen? Wie genau läuft die Euthanasie ab? Diese Fragen stellen sich viele Hundebesitzer. Besonders dann, wenn sich der gemeinsame Weg dem Ende nähert. In solchen Momenten möchte man als verantwortungsbewusster Tierhalter sicherstellen, dass der Hund in Frieden und ohne unnötiges Leiden gehen kann.

Wann sollte man einen Hund einschläfern?

Es ist eine schwierige Entscheidung, den Zeitpunkt zu bestimmen, an dem man seinen Hund einschläfern lassen sollte. Auch wenn es nicht leicht ist darüber nachzudenken, gibt es bestimmte Umstände, bei denen Sie Ihrem Liebling unnötiges Leiden ersparen sollten. Dazu gehören:

  • Schwere Krankheiten, die mit starken Schmerzen verbunden sind und die Lebensqualität des Hundes erheblich beeinträchtigen. Beispiele hierfür sind fortgeschrittene Krebserkrankungen, Organversagen, unkontrollierbare Schmerzen oder neurologische Probleme, die zu Lähmungen führen.
  • Altersbedingte Veränderungen, die mit erheblichen Einschränkungen verbunden sind, können ebenfalls ein Grund sein, den geliebten Vierbeiner gehen zu lassen
  • Medizinische Notfälle: Wenn der Hund einen Unfall erlitten hat und unter irreversiblen Schäden leidet, die mit anhaltenden Schmerzen einhergehen.

Hund einschläfern: Ablauf

Das Einschläfern muss laut dem deutschen Gesetz immer von einem Tierarzt durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um einen medizinischen Eingriff. Daher dürfen Sie Ihren Hund nicht alleine ohne einen Tierarzt erlösen.

Der Ablauf der Einschläferung erfolgt entweder bei Ihnen daheim oder in der Tierarztpraxis. Viele Tierärzte empfehlen die Euthanasie des Haustieres in den eigenen vier Wänden durchzuführen. Ihr Hund fühlt sich sicherer und weniger gestresst in einer vertrauten Umgebung zu Hause. Dies kann auch für Sie emotional leichter sein. In einigen Fällen kann es medizinisch notwendig sein, den Hund in einer Tierarztpraxis einzuschläfern. Wenn Ihr Liebling intensive medizinische Betreuung benötigt, die nur in einer Tierarztpraxis verfügbar ist, ist dies die beste Wahl.

So läuft die Euthanasie ab: Zunächst wird eine Beruhigungsspritze verabreicht, um dem Tier Angst und Stress zu nehmen. Sobald der Hund ruhig und entspannt ist, wird der Tierarzt eine Injektion mit einem Medikament verabreichen, das ihn sanft einschlafen lässt und letztendlich zum Tod führt. Der gesamte Prozess inklusiv Narkose dauert zwischen 15 und 30 Minuten und ist komplett schmerzfrei.

Hund einschläfern: Kosten

In der Regel umfassen die Kosten die Beruhigungsspritze, die eigentliche Einschläferung und die Kosten für die Tierkörperbeseitigung. Je nachdem, ob es sich um einen Notfall handelt, können weitere Kosten entstehen. Nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) kostet der Einschläferungsprozess 30 Euro bis 90 Euro, je nachdem in welchem GOT-Satz berechnet wird. Hinzu kommen die Kosten für:

  • Das Beruhigungsmedikament, welches Ihr Hund vor der Einschläferung bekommt, kostet zwischen 10 und 20 Euro
  • Das Medikament zur Einschläferung kostet, je nach verwendetem Medikament, 20 bis 50 Euro
  • Die Tierkörperbeseitigung: Die Kosten für die Tierkörperbeseitigung sind gesetzlich geregelt und variieren je nach Bundesland. Der Tierbesitzer muss mindestens 25 Prozent der Kosten übernehmen.

Anzeichen für das Sterben von Hunden

Es ist oft schwierig, die genaue Zeit zu bestimmen, wann ein Hund sterben wird. Dennoch gibt es einige Anzeichen, die darauf hinweisen können, dass der Hund sich im Sterbeprozess befindet. Dazu gehören:

  • Deutlicher Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit
  • Schwäche und mangelnde Koordination
  • Atembeschwerden oder unregelmäßige Atmung
  • Lethargie und vermehrtes Schlafen
  • Inkontinenz oder Verlust der Blasen- und Darmkontrolle
  • Rückzug und Desinteresse an der Umgebung
  • Schmerzen, die nicht mehr durch Medikamente gelindert werden können

Die Anzeichen für das Sterben bei Hunden können auf verschiedene Sterbephasen hindeuten:

  1. Vorsterben: In dieser Phase zieht sich der Hund oft zurück und zeigt ein allgemeines Desinteresse an seiner Umgebung. Er kann den Appetit verlieren und weniger trinken. Die Aktivitäten nehmen ab, und der Hund schläft möglicherweise mehr als gewöhnlich. Die Vorsterben-Phase kann Stunden oder sogar Tage dauern und ist geprägt von einer allmählichen Schwächung des Hundes.
  2. Aktiver Sterbeprozess: Diese Phase ist durch körperliche Veränderungen und Unruhe gekennzeichnet. Der Hund kann Schwächeanfälle haben und häufig seine Position ändern. Die Atmung wird oft unregelmäßig und flacher. Der Hund kann auch Anzeichen von Unruhe zeigen, indem er z.B. an seinem Körper leckt oder kratzt. In einigen Fällen kann es zu Inkontinenz kommen, da der Hund möglicherweise die Kontrolle über Blase und Darm verliert. Der aktive Sterbeprozess kann von einigen Stunden bis zu einigen Tagen dauern.
  3. Letzte Atemzüge: In dieser letzten Phase des Sterbeprozesses ist die Atmung oft unregelmäßig und flacher. Es kann vorkommen, dass der Hund kurzzeitig den Atem anhält und dann mit einem letzten Atemzug stirbt. Die Dauer dieser Phase variiert von Hund zu Hund, kann aber nur wenige Minuten bis zu mehreren Stunden betragen.

Nicht alle Hunde durchlaufen alle Sterbephasen und nicht immer treten die Phasen genau in dieser Reihenfolge auf. Jeder Hund ist individuell und der Sterbeprozess kann unterschiedlich verlaufen. Einige Hunde können beispielsweise direkt vom Vorsterben in die letzte Atemzüge-Phase übergehen, während andere eine längere aktive Sterbeprozess-Phase haben können.

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