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      Zahnzusatzversicherung für Kinder: Schutz und Vorteile im Überblick

      Kurzer Überblick Zahnzusatzversicherung Kinder

      Kurzer Überblick

      • Eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sichert wichtige Leistungen ab, die über die gesetzliche Krankenversicherung hinausgehen – besonders im Bereich Kieferorthopädie.
      • Bei leichten Zahnfehlstellungen oder modernen Zahnspangen übernimmt die GKV keine Kosten, eine Zusatzversicherung schützt hier vor hohen Eigenanteilen.
      • Versichert sind je nach Tarif auch Zusatzleistungen wie unsichtbare Zahnspangen, Mini-Brackets oder professionelle Zahnreinigungen bei festsitzenden Apparaturen.
      • Auch hochwertige Füllungen, Fissurenversiegelung oder Leistungen zur Angstbewältigung (z. B. Hypnose) können enthalten sein.
      • Der frühe Abschluss einer Zahnzusatzversicherung für Kinder – idealerweise vor dem Auftreten einer Fehlstellung – sorgt für umfassenden Schutz ohne Leistungsausschlüsse.
      • Die Kosten liegen – je nach Leistungsumfang – häufig zwischen 3 und 26 Euro monatlich für Kinder.
      • Ob sie sinnvoll ist, hängt vom individuellen Risiko ab: Besonders bei absehbarer Kieferorthopädie kann sie hohe Eigenanteile vermeiden und für finanzielle Planungssicherheit sorgen.
      Zahnzusatzversicherung für Kinder

      Ratgeber-Inhalt

      Zahnzusatzversicherung für Kinder: Kieferorthopädie ohne Kompromisse

      Mit einer Zahnzusatzversicherung für Kinder stellen Sie sicher, dass Ihre Kleinen von Anfang an immer die bestmöglichen Zahnbehandlungen erhalten – vor allem in dem wichtigen Bereich Kieferorthopädie.

      Kieferorthopädische Behandlungen gehören zu den häufigsten ärztlichen Behandlungen bei Kindern. Etwa jedes zweite Kind benötigt eine Zahnspange. Die Kosten dafür gehen schnell in die Tausende und die gesetzliche Krankenkassen übernimmt nicht alle Leistungen. Dabei kommt es auch darauf an, wie stark die Zahn- und Kieferfehlstellung ausgeprägt ist. Bei leichten Fehlstellungen (kieferorthopädische Indikationsgruppe 1 und 2) übernimmt die Krankenkasse die Kosten überhaupt nicht. 

      Kieferorthopädische Leistungen, die Kindern das Leben erleichtern, werden ebenfalls nicht übernommen. Dazu gehören zum Beispiel innenliegende Zahnspangen, farblose Bögen und Brackets oder hochelastische Drähte bei Zahnspangen.

      Wenn Sie für Ihre Kinder eine Zahnzusatzversicherung abschließen, gehören Kompromisse in der Kieferorthopädie der Vergangenheit an. Aber nicht nur in diesem Bereich profitieren Kinder von den Leistungen einer Zahnzusatzversicherung – sondern auch bei Füllungen, Prophylaxe und Möglichkeiten, um die Angst vor dem Zahnarzt zu überwinden. 

      Vorteile einer Zahnzusatzversicherung für Kinder

      Mit einer Zahnzusatzversicherung profitieren Kindern zum Beispiel von diesen Leistungen:

      • Leistungen in der Kieferorthopädie: Versichert sind alle Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) von leicht bis schwer. Das heißt, auch leichte Fehlstellungen sind versichert. 
      • Kieferorthopädische Zusatzleistungen: Leistungen, die Kindern das Leben mit einer Zahnspange erleichtern, sind versichert – zum Beispiel Mini-Brackets oder unsichtbare Zahnspangen. 
      • Professionelle Zahnreinigung: Bei festsitzenden Zahnspangen ist eine professionelle Zahnreinigung mehrmals im Jahr besonders wichtig. 
      • Hochwertige Zahnfüllungen: Zahnfüllungen mit hochwertigen Materialien werden übernommen – von der gesetzlichen Krankenversicherung werden nur einfache Kunststofffüllungen bezahlt.
      • Weitere Leistungen: Je nach Tarif gibt es weitere Leistungen für Kinder – zum Beispiel die Fissurenversiegelung, wodurch das Risiko für Karies gesenkt wird oder Leistungen zur Angst- und Schmerzbehandlung wie Hypnose oder Akupunktur. 

      Nachteile einer Zahnzusatzversicherung für Kinder

      Eine Zahnzusatzversicherung für Kinder hat Vorteile – aber auch einige Punkte, die Eltern bedenken sollten:

      • Leistungsstaffeln zu Beginn: In den ersten ein bis drei Jahren sind die Erstattungen oft begrenzt (z. B. Höchstbeträge). Teure Behandlungen direkt nach Abschluss sind daher meist nicht voll abgesichert.
      • Keine Leistung bei bereits angeratener Behandlung: Wurde eine Zahnspange oder andere Maßnahme bereits empfohlen oder begonnen, ist ein Abschluss in der Regel nicht mehr möglich.
      • Nicht jede Kieferorthopädie wird übernommen: Manche Tarife leisten nur bei bestimmten medizinischen Indikationen oder bis zu festen Höchstgrenzen. Zusatzleistungen (z. B. ästhetische Varianten) sind tarifabhängig. Überprüfen Sie daher genau, welche Leistungen enthalten sind.
      • Beitragssteigerungen mit dem Alter: Viele Tarife enthalten Beitragssprünge, sodass die Kosten im Jugend- und Erwachsenenalter steigen.

      Ist eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll?

      Ob eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll ist, hängt vor allem vom Thema Kieferorthopädie ab. Denn genau hier entstehen in der gesetzlichen Krankenversicherung häufig hohe Eigenanteile. Zwar übernimmt die GKV bei medizinisch notwendiger Behandlung (KIG 3–5) zunächst 80 % der Kosten, die restlichen 20 % gibt es aber erst nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung zurück – und Zusatzleistungen wie z. B. unsichtbare Spangen, Keramikbrackets oder besondere Diagnostik müssen Eltern oft komplett selbst zahlen. Hier kommen schnell mehrere hundert bis mehrere tausend Euro zusammen.

      Eine Zahnzusatzversicherung für Kinder kann diese Lücken schließen und – je nach Tarif – 80 % bis 100 % der Kosten für Kieferorthopädie, Zahnersatz und Prophylaxe übernehmen. Besonders sinnvoll ist der Abschluss in jungen Jahren, da noch keine Behandlungen angeraten oder begonnen wurden und der gewählte Tarif wirklich zum individuellen Absicherungsbedarf passt. Besteht bereits eine Empfehlung für eine Zahnspange, ist eine Absicherung meist nicht mehr möglich.

      Unser Fazit: Wer das finanzielle Risiko teurer Zahnbehandlungen reduzieren und Planungssicherheit möchte, für den kann eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll sein – vor allem mit Blick auf eine mögliche Zahnspange.

      Ab welchem Alter ist eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll?

      Eine Zahnzusatzversicherung ist für Kinder ab drei Jahren empfehlenswert, da um dieses Alter die Milchzähne komplett entwickelt sind. Wichtig ist es, dass Sie die Zahnzusatzversicherung abschließen, bevor Ihr Kind eine Fehlstellung entwickelt hat oder andere Behandlungen notwendig sind. Ansonsten kann es teurer werden oder gar zu Ausschlüssen kommen.

      Zahnzusatz-Tarife für Kinder

      Hier haben wir einige Zahnzusatz-Tarife für Kinder zusammengestellt – von günstigen Einsteigertarifen bis leistungsstarken Premium-Tarifen. Die Beiträge gelten für Kinder im Alter von 15 Jahren. Gut zu wissen: Mit zunehmendem Alter erhöhen sich die Beiträge, da auch die Behandlungen häufiger werden. Diese können Sie aber gemeinsam mit einem Berater in den Tarifdetails einsehen.

      Tarifbewertung

      3.3

      Günstiger Tarif

      • 100 % Zahnbehandlung & max. 2x 85 € für Prophylaxe & PZR
      • 85 % Kieferorthopädie
      • 85 % Zahnersatz, Inlays & Implantate

      3,00 €
      monatlich

      Tarifbewertung

      3.4

      Top Preis-Leistung

      • 100 % Zahnbehandlung, Prophylaxe & PZR
      • 90 % Kieferorthopädie bis 21. Lebensjahr
      • 90 % Zahnersatz, Inlays & Implantate

      13,15 €
      monatlich

      Tarifbewertung

      4.0

      Top Leistung

      • 100 % Zahnbehandlung, Prophylaxe & PZR
      • 100 % Kieferorthopädie bis 21. Lebensjahr
      • 100 % Zahnersatz, Inlays & Implantate

      26,08 €
      monatlich

      Quelle Tarifbewertung: psponline, Februar 2026; Berechnungsgrundlage: 9 Jahre, Schüler, versichert in der GKV; Versicherungsbeginn: 01. März 2026. Die Tarife beinhalten Beitragssprünge, sodass sich die Beiträge mit zunehmendem Alter erhöhen. Grundlage für die Bewertungen sind die Tarifbedingungen der Gesellschaften. Zu den wichtigsten Merkmalen gehören u.a., wie viel Prozent der Kosten übernommen werden, bis zu welchem Betrag die Leistungen gedeckt sind, ob andere Leistungen vorausgehen müssen und ob Besonderheiten gelten.

       

      Welche Zahnzusatzversicherung ist die beste für Kinder?

      Wir haben mehrere Zahnzusatz-Tarife für Kinder miteinander vergleichen und drei Favoriten ausgewählt   von günstiger Grundabsicherung bis umfassendem Rundumschutz. Der Einstiegs­tarif vom Münchener Verein für rund 3 Euro im Monat bietet bereits 100 % für Zahnbehandlungen und solide Leistungen bei Kieferorthopädie und Zahnersatz, ist jedoch bei Prophylaxe begrenzt und insgesamt eher als Basislösung gedacht. Im mittleren Segment befindet sich der Tarif der Allianz. Für etwa 13 Euro monatlich steigen die Erstattungen auf 90 %, inklusive vollständiger Kostenübernahme für Prophylaxe. Der Premium-Tarif der Signal Iduna für rund 26 Euro im Monat übernimmt sogar 100 % für Kieferorthopädie, Zahnersatz und Prophylaxe und bietet damit maximale Sicherheit.

      Für Eltern bedeutet das: Gerade bei Kindern spielt Kieferorthopädie eine große Rolle, da hier schnell hohe Eigenanteile entstehen können. Wer nur eine günstige Ergänzung zur GKV sucht, findet bereits für wenige Euro im Monat eine solide Absicherung. Wer jedoch vermeiden möchte, bei Zahnspangen oder hochwertigem Zahnersatz draufzuzahlen, sollte eher zu einem leistungsstärkeren Tarif greifen. Hier ist der Tarif der Allianz unser Preis-Leistungssieger.

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