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      Brillenversicherung: Lohnt sich die Zusatzversicherung für Sie?

      Kurzer Überblick Brillenversicherung

      Kurzer Überblick

      • Eine Brillenversicherung ist eine private Zusatzversicherung, die die hohen Kosten für Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen übernimmt – meist als Zuschuss von ca. 100 bis 400 € alle 1 bis 3 Jahre oder bei einer Sehstärkenänderung (z. B. ±0,5 Dioptrien).
      • Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt nur in Ausnahmefällen (z. B. ab ±6 Dioptrien, Hornhautverkrümmung ab 4 Dioptrien oder Sehkraft unter 30 %) und übernimmt keine Brillenfassungen.
      • Je nach Tarif deckt die Versicherung neue Gläser, Reparaturen und Ersatz bei Beschädigung ab, oft bis zu einem festgelegten Höchstbetrag.
      • Die Kosten liegen im Schnitt bei 5 bis 15 € monatlich, günstige Tarife starten ab etwa 3 €, während leistungsstarke Tarife 20 bis 35 € pro Monat kosten können.
      • Die Beitragshöhe hängt vor allem vom Leistungsumfang, Erstattungsgrenzen (z. B. 100–400 €) und Zusatzleistungen wie Vorsorge oder Augen-Laser ab.
      • Eine Brillenversicherung lohnt sich vor allem dann, wenn regelmäßig neue oder teure Brillen (z. B. Gleitsichtbrillen) benötigt werden.
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      Artikel von impuls Fachexperten geprüft

      Brillenversicherung

      Ratgeber-Inhalt

      Was ist eine Brillenversicherung?

      Eine Brillenversicherung ist eine private Zusatzversicherung, die die Kosten für Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen übernimmt. Wie oft und wie viel die Versicherung bezahlt, kommt auf den jeweiligen Tarif an. In den meisten Fällen bezahlt die Brillenversicherung in bestimmten Abständen (z. B. alle zwei Jahre) 150 bis 300 Euro für eine neue Brille.

      Es ist auch möglich, die Leistung der Zusatzversicherung an die Verschlechterung der Sehstärke zu koppeln. Dann bezahlt sie beispielsweise immer dann eine neue Sehhilfe, wenn sich die Augen um 0,5 Dioptrien verschlechtern. Die konkreten Leistungen werden im Versicherungsvertrag festgehalten. 

      Eine Brillenversicherung wird als Zusatzversicherung meistens in Kombination mit anderen Leistungen angeboten – zum Beispiel mit einer Heilpraktiker-Versicherung. Geht es Ihnen mehr um den Verlust der Brille, kann auch die Hausratversicherung  z. B. im Fall eines Einbruchs bei Ihnen zu Hause für den Ersatz der Brille aufkommen. Liegt die Ursache bei einer anderen Person, ist in der Regel deren private Haftpflicht zuständig.

      Was deckt die Brillenversicherung ab?

      Eine Brillenversicherung bietet Schutz vor finanziellen Belastungendie meist durch eine Dioptrienverschlechterung entstehen können. Die genauen Leistungen variieren je nach Anbieter und Tarif. Hier haben wir einige Punkte für Sie aufgelistet, die Sie mit einer Brillenzusatzversicherung abdecken können:

      • Zuschüsse für neue Gläser: Wenn sich Ihre Sehstärke ändert, bieten viele Versicherungen eine Kostenbeteiligung für neue Gläser, oft in regelmäßigen Abständen (z. B. alle zwei Jahre). Einige hochwertige Tarife decken sogar die gesamten Kosten für eine neue Brille ab, sofern eine medizinisch nachgewiesene Veränderung der Sehstärke vorliegt. Es ist wichtig, die genauen Bedingungen zu prüfen, da manche Versicherungen eine Mindeständerung der Sehstärke (z. B. +/- 0,5 Dioptrien) voraussetzen, bevor sie Leistungen erbringen. 
      • Reparaturkosten: Wenn Ihre Brille beschädigt wird, kann die Versicherung die Kosten für die Reparatur übernehmen, beispielsweise bei verbogenen oder gebrochenen Gestellen oder Kratzern auf den Gläsern.
      • Kostenübernahme bei Beschädigung: Sollte die Brille irreparabel beschädigt sein, kann die Neuanschaffung übernommen werden, meist basierend auf dem Zeitwert der Brille.
      • Versicherung von Spezialbrillen: Einige Tarife beinhalten auch den Schutz für Sonnenbrillen mit Sehstärke oder Sportbrillen.

      Bitte beachten Sie, dass bestimmte Schäden oder Situationen ausgeschlossen sein können. Prüfen Sie am besten immer sorgfältig die Versicherungsbedingungen, um sicherzustellen, dass der gewählte Tarif Ihren Bedürfnissen entspricht. Sie können sich auch gerne jederzeit zur Brillenzusatzversicherung bei uns kostenlos beraten lassen.

      Zusatzversicherung: Augen lasern 

      Es gibt auch ambulante Zusatzversicherungen für Brillen, die Laseroperationen umfassen. Meistens ebenfalls in Kombination mit anderen Leistungen wie Zuschüsse für neue Gläser. Allerdings werden dabei nicht alle Kosten der Laser-OP übernommen, sondern nur bestimmte Höchstbeträge pro Kalenderjahr oder ein bestimmter Prozentsatz. Weitere Details finden Sie weiter unten in unserem Tarifvergleich.

      Brillenversicherung für eine Gleitsichtbrille

      Brillenzusatzversicherungen können auch Gleitsichtbrillen abdecken, da diese oft teurer sind als reguläre Einstärkengläser und somit ein höheres finanzielles Risiko darstellen. Die genauen Leistungen hängen vom Anbieter und Tarif ab, aber typischerweise sind folgende Leistungen enthalten:

      • Zuschüsse: Regelmäßige Zuschüsse für den Austausch der Brillengläser, beispielsweise bei geänderter Sehstärke.
      • Kostenübernahme bei Beschädigung: Reparaturen oder Ersatz bei Schäden an der Gleitsichtbrille, wie Bruch des Gestells oder der Gläser.
      Wichtig ist nur, dass die Gleitsichtbrille explizit im Vertrag erwähnt wird. Andernfalls besteht kein Rechtsanspruch und der Versicherer kann die Leistung verweigern.


      Brillenzuschuss: Was zahlt die Krankenkasse?

      Seit dem Jahr 2003 sind die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, was Brillen und andere Sehhilfen betrifft, sehr stark eingeschränkt. Zum einen bezahlen die Krankenkassen nur einen Zuschuss für Standard-Brillengläser, nicht für die Fassung. Zum anderen gibt es den Zuschuss nur in diesen Fällen: 

      • Sie leiden an Kurz- oder Weitsichtigkeit von mehr als sechs Dioptrien. 
      • Sie haben eine Hornhautverkrümmung mit mehr als vier Dioptrien. 
      • Ihre maximale Sehkraft liegt unter 30 Prozent. 

      Kosten für Kontaktlinsen werden nur in wenigen Ausnahmefällen erstattet. 

      Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre gilt: Es gibt einen Festzuschuss zu Standard-Brillengläsern, wenn der Augenarzt sie verordnet. 

        

      Was kostet eine Brillenversicherung?

      Eine Brillenversicherung kostet im Durchschnitt etwa 5 bis 15 Euro pro Monat, günstige Tarife starten teilweise schon ab rund 3 Euro, während leistungsstärkere Varianten 20 bis 35 Euro monatlich kosten können.

      Wie hoch der Beitrag konkret ausfällt, hängt vor allem vom Leistungsumfang ab: Je höher die Zuschüsse für Brillen (oft 100 bis 400 Euro alle 1–3 Jahre) oder je mehr Zusatzleistungen enthalten sind, desto teurer wird der Tarif. Gleichzeitig spielen Faktoren wie Alter oder Wert der versicherten Brille eine Rolle bei der Preisgestaltung.

      Faktoren, die die Kosten beeinflussen können

      Die Kosten einer Brillenversicherung hängen von mehreren Faktoren ab, wie dem gewählten Tarif, den abgedeckten Leistungen und dem Versicherungsanbieter. Hier ist eine Übersicht:

      • Leistungsumfang: Je mehr abgedeckt ist (z. B. regelmäßige Zuschüsse für neue Brillen oder Reparaturen), desto höher fällt der Beitrag aus.
      • Versicherungsart: Brillenversicherungen sind häufig Teil von Krankenzusatzversicherungen – umfassendere Pakete (z. B. inkl. Zahnleistungen) sind entsprechend teurer.
      • Erstattungsgrenzen und Intervalle: Wie viel und wie oft eine neue Brille bezuschusst wird (z. B. alle 1, 2 oder 3 Jahre), wirkt sich direkt auf den Preis aus.
      • Art und Wert der Brille: Hochwertige Modelle wie Gleitsicht-, Designer- oder stark individualisierte Brillen führen meist zu höheren Kosten.
      • Selbstbeteiligung: Tarife mit einer Selbstbeteiligung pro Schadenfall sind oft günstiger. Diese liegt häufig zwischen 25 und 100 Euro.
      • Zusatzleistungen: Erweiterungen wie Schutz für Sonnen- oder Sportbrillen mit Sehstärke erhöhen den Beitrag.
      • Alter: Je nach Anbieter kann auch das Alter Einfluss auf die Beitragshöhe haben.
      • Zahlweise: Einige Anbieter bieten Rabatte, wenn Sie die Beiträge jährlich statt monatlich zahlen.

      Brillenversicherung: Vergleich

      Unser Tipp: Vergleichen Sie mehrere Anbieter und prüfen Sie, welcher Tarif am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Hier haben wir einige Tarife für gesetzliche Versicherte zusammengestellt, die sich im Preis und Leistungsumfang unterscheiden:

      Tarifdetails

      Günstiger Tarif

      • Sehhilfen bis max. 150 €
      • Inkl. Heilpraktiker-Leistung
      • Wartezeit: 3 Monate

      8,04 €
      monatlich

      Tarifdetails

      • Sehhilfen bis max. 175 €
      • Inkl. Heilpraktiker-Leistung
      • Erstattung von Zuzahlungen & 3 Monate Wartezeit

      8,40 €
      monatlich

      Tarifdetails

      • Sehhilfen bis max. 200 €
      • Inkl. Vorsorge-Leistung
      • Wartezeit: 3 Monate

      14,90 €
      monatlich

      Tarifdetails

      Top Preis-Leistung

      • Sehhilfen bis max. 300 €
      • Inkl. Leistungen für Heilpraktiker, Vorsorge & Naturheilverfahren
      • Erstattung für Zuzahlungen & 3 Monate Wartezeit

      13,87 €
      monatlich

      Tarifdetails

      Top Leistung

      • Sehhilfen bis max. 375 €
      • Inkl. Leistungen für Heilpraktiker, Vorsorge, Naturheilverfahren & Laser (Lasik)-Operationen
      • Erstattung von Zuzahlungen & keine Wartezeit

      32,50 €
      monatlich

      Quelle: psponline, April 2026; Berechnungsgrundlage: Weibliche Person, 26 Jahre, versichert in der GKV; Versicherungsbeginn: 01. Mai 2026

       

      Brillenversicherung: Ergebnisse aus unserem Tarifvergleich

      Unser Vergleich zeigt: Der Markt ist stark differenziert. Günstige Tarife dienen als gute Einstiegsmöglichkeiten, um mehr Leistungen in der GKV zu erhalten, während höherpreisige Tarife gezielt auf Vielnutzer oder sicherheitsorientierte Kunden abzielen. Für Verbraucher entscheidend ist daher weniger der Preis, sondern die Frage, wie häufig eine neue Brille benötigt wird und welche Zusatzleistungen wirklich genutzt werden.

      Interessant ist, dass sich die meisten Einstiegstarife im durchschnittlichen Bereich zwischen etwa 8 und 15 Euro bewegen. Anbieter in diesem Segment wie HanseMerkur, Allianz, Arag, Barmenia oder ERGO setzen bewusst auf ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, indem sie Zusatzleistungen wie Heilpraktiker oder Vorsorge integrieren. Die DKV zählt preislich ebenfalls dazu, hat aber einen größeren Leistungsumfang.

      Der deutlich teurere Tarif im Bereich von über 30 Euro monatlich hebt sich klar ab. Hier geht die Signal Iduna in Richtung Rundum-Absicherung mit höheren Erstattungen und ohne Wartezeit. Diese Tarife richten sich z. B. eher an Personen, die regelmäßig neue oder teure Brillen benötigen.

      Was ist die beste Brillenversicherung?

      Die beste Brillenversicherung gibt es pauschal nicht. Sie hängt immer davon ab, wie häufig Sie eine neue Brille benötigen und welche Leistungen Ihnen wichtig sind. Entscheidend sind vor allem die Höhe der Erstattung für Sehhilfen, Zusatzleistungen (z. B. Vorsorge oder Heilpraktiker) sowie Wartezeiten.

      In unserem Vergleich hat sich jedoch die DKV als Testsieger hervorgetan. Der Tarif überzeugt durch ein sehr ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis, eine solide Erstattung für Sehhilfen und sinnvolle Zusatzleistungen. Besonders positiv fällt auf, dass die Leistungen nicht nur auf die Brille beschränkt sind, sondern auch weitere Gesundheitsbereiche abdecken. Die DKV eignet sich daher vor allem für alle, die eine zuverlässige und langfristig stabile Absicherung suchen, ohne dabei einen überdurchschnittlich hohen Beitrag zahlen zu müssen.

      Trotzdem gilt: Der beste Tarif ist immer der, der zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt. Ein Vergleich lohnt sich daher in jedem Fall.

      Lohnt sich eine Brillenversicherung? 

      Ob sich eine Brillenversicherung für Sie lohnt, müssen Sie für sich anhand Ihrer Lebensumstände entscheiden. In diesen Fällen kann eine Brillenzusatzversicherung für Sie sinnvoll sein: 

      • Ihre Sehstärke verschlechtert sich in regelmäßigen Abständen. 
      • Sie legen Wert auf hochwertige, moderne Brillengestelle.
      • Sie benötigen eine Gleitsichtbrille, die meist sehr teuer ist und mehrere Hundert Euro kosten kann.

      Wenn Sie über eine Brillenversicherung nachdenken, lassen Sie in jedem Fall verschiedene Angebote vergleichen und achten Sie darauf, ob Sie verschiedene Zusatzleistungen kombinieren können – zum Beispiel für Zahnersatz oder Naturheilverfahren.

      Vergleichen Sie außerdem gemeinsam mit Ihrem Berater die Prämien der Versicherung mit den potenziellen Erstattungen. Manchmal ist es günstiger, selbst Geld für eine neue Brille zurückzulegen, anstatt eine Versicherung abzuschließen. 

      Ist eine Brillenversicherung für Kinder sinnvoll?

      Ob eine Brillenversicherung für Kinder sinnvoll ist, hängt von der individuellen Situation ab. Jedoch lässt sich sagen, dass gerade Kinder aktiver sind und die Brille schneller zu Bruch gehen kann als bei Erwachsenen. Bis zum 18. Lebensjahr gilt: Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen Zuschuss für Brillengläser, jedoch nicht für Brillengestelle. Kontaktlinsen werden nur bezuschusst, wenn sie medizinisch unbedingt notwendig sind. Außerdem müssen alle Leistungen selbst bezahlt werden, die über die Grundversorgung hinausgehen. Also zum Beispiel speziell beschichtete Gläser. Auch Ersatzbrillen werden im Normalfall nicht von der Krankenkasse bezahlt. 

      Daher kann es sinnvoll sein, eine Brillenversicherung für Kinder abzuschließen. Für die Entscheidung, ob eine Brillen-Zusatzversicherung sinnvoll ist, gelten die gleichen Kriterien wie für Erwachsene: Wenn Ihr Kind in der Vergangenheit selten Schäden oder Verluste hatte, könnte eine Versicherung weniger notwendig sein. Wenn Sie aber hohe Ansprüche an Qualität und Design haben und Ihr Kind öfter eine Ersatzbrille braucht, können Sie sich mit einer Versicherung gegen hohe Kosten absichern. 

      Brillenversicherung ohne Wartezeit möglich?

      Bei den meisten Zusatzversicherungen für Brillen gilt eine allgemeine Wartezeit von drei Monaten. Das bedeutet, dass erst nach Ablauf dieses Zeitraums Leistungen der Versicherung in Anspruch genommen werden können. Es gibt auch Brillenversicherungen ohne Wartezeit, z. B. wenn die Brille durch einen Unfall beschädigt oder verloren geht. Dies variiert aber je nach Vertrag und meist müssen Sie dabei trotzdem mit Einschränkungen des Versicherungsschutzes rechnen. 

      Warum gibt es Wartezeiten bei der Brillenversicherung?

      • Vorbeugung von Missbrauch: Wartezeiten verhindern, dass Versicherungsnehmer nur bei einem akuten Bedarf eine Versicherung abschließen und sofort Leistungen in Anspruch nehmen.
      • Kalkulation der Kosten: Versicherer nutzen Wartezeiten, um sicherzustellen, dass das Verhältnis zwischen eingezahlten Prämien und gezahlten Leistungen ausgeglichen bleibt.

      Was sollten Sie beachten?

      • Lesen Sie die Versicherungsbedingungen genau durch, um die geltenden Wartezeiten zu verstehen.
      • Prüfen Sie, ob es Tarife ohne Wartezeit gibt, falls Sie sofortigen Schutz benötigen.
      • Achten Sie darauf, ob es Unterschiede zwischen verschiedenen Leistungen (z. B. Reparatur, Ersatz, Zuschüsse) bei der Wartezeit gibt.

      Gute Brillenzusatzversicherung finden: Jetzt beraten lassen

      Sie möchten sich über eine Brillenversicherung oder zu den weiteren Möglichkeiten einer ambulanten Zusatzversicherung informieren? Wir sind für Sie da! Wir vergleichen verschiedene Tarife für Sie und beraten Sie zur besten Absicherung für Ihre Lebenssituation. Ganz unverbindlich und kostenlos. Vereinbaren Sie ganz einfach online Ihr Beratungsgespräch.

       

      FAQ: Brillenversicherung

      Eine Brillenversicherung kann sinnvoll sein – vor allem für Personen, die regelmäßig neue oder teure Brillen benötigen.

      Sie hilft, die Kosten für Sehhilfen planbarer zu machen und reduziert die finanzielle Belastung bei Neuanschaffungen oder Schäden. Besonders bei hochwertigen Gläsern, Gleitsichtbrillen oder häufiger Anpassung der Sehstärke kann sich der Beitrag schnell rechnen.

      Weniger sinnvoll ist sie hingegen für Personen, die selten eine neue Brille brauchen oder nur günstige Modelle nutzen – hier übersteigen die Beiträge oft den tatsächlichen Nutzen.

      Bei Verlust zahlt die Brillenversicherung in der Regel nichts – zumindest nicht in den meisten Standardtarifen.

      Üblicherweise sind nur Beschädigungen oder Verschleiß abgesichert. Einige Tarife erweitern den Schutz auf Diebstahl oder Verlust, allerdings meist nur eingeschränkt und mit begrenzter Erstattung.

      In bestimmten Fällen kann auch die Hausratversicherung einspringen, z. B. bei Diebstahl. Ein einfacher Verlust, etwa wenn die Brille verlegt wird, ist jedoch in der Regel auch dort nicht abgedeckt.

      Eine gute Brillenversicherung kostet meist zwischen 10 und 20 Euro pro Monat.

      Günstige Tarife starten bereits ab rund 3 Euro monatlich, bieten dann aber meist nur eine begrenzte Erstattung für Sehhilfen. Für eine solide Absicherung mit höheren Zuschüssen (z. B. 200–300 €) und zusätzlichen Leistungen wie Vorsorge oder Heilpraktiker liegen die Beiträge häufig im Bereich von 15 bis 20 Euro.

      Hochwertige Tarife mit umfangreichen Leistungen oder ohne Wartezeit können auch über 30 Euro monatlich kosten. Entscheidend ist dabei weniger der Preis, sondern ob die Leistungen zu Ihrem Bedarf passen.

      Die beste Brillenversicherung ist die, die am besten zu Ihrem Bedarf passt. In unserem Vergleich überzeugt jedoch die DKV als Testsieger.

      Der Tarif der DKV punktet vor allem durch ein starkes Gesamtpaket aus Preis, Leistung und Zusatzbausteinen. Neben soliden Zuschüssen für Sehhilfen bietet sie auch ergänzende Leistungen wie Vorsorge oder alternative Behandlungen, was über eine reine Brillenversicherung hinausgeht.

      Wichtig ist dennoch: Wer nur selten eine neue Brille braucht, fährt oft mit einem günstigen Tarif besser. Wer hingegen regelmäßig neue oder hochwertige Sehhilfen benötigt, profitiert eher von leistungsstärkeren Tarifen wie dem der DKV.

      Eine Brillenversicherung ist in der Regel nicht steuerlich absetzbar, da sie nicht als Vorsorgeaufwendung gilt. Eine Ausnahme besteht nur in seltenen Fällen, etwa wenn die Versicherung ausschließlich eine beruflich genutzte Schutzbrille absichert.

      Die Kosten für die Brille selbst können unter Umständen steuerlich berücksichtigt werden. Allerdings nur als außergewöhnliche Belastung. Dafür muss die Brille medizinisch notwendig sein (z. B. mit ärztlicher Verordnung) und die individuelle zumutbare Eigenbelastung überschreiten.

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