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Änderungen und Neuerungen 2021 für Verbraucher
04.01.2021 / dpa, impuls

dpa, impuls - Mehr Geld gibt es für Pflegerinnen und Pfleger. Heizen, Tanken und der Personalausweis wird teuer. Die Pendlerpauschale wird erhöht.

Änderungen 2021 für Verbraucher: 

Mehr Geld für Pflegerinnen und Pfleger 
Ab März 2021 wird eine Pflegezulage von 70 Euro an Pflegerinnen und Pfleger gezahlt. Diese wird im Jahr 2022 auf 120 Euro erhöht. In der Intensivmedizin wird die Zulage auf 100 Euro monatlich erhöht, die Wechselschichtzulage wird künftig 155 Euro monatlich betragen. In Altenheimen wird die Pflegezulage um 25 Euro angehoben, um sie an die kommunalen Krankenhäuser anzupassen.

CO2-Preis steigt: Heizen und Tanken wird teurer  
Um fossile Energien zu verteuern und klimaschonende Alternativen zu unterstützen, wird ab 2021 der nationale CO2-Preis für die Bereiche Verkehr und Heizen erhöht. Pro Tonne CO2, die beim Verbrennen von Diesel und Benzin, Heizöl und Erdgas entsteht, müssen verkaufende Unternehmen wie Raffinerien zunächst 25 Euro zahlen. Nach und nach wird es mehr - wie es in der zweiten Hälfte der 20er-Jahre weitergeht, ist noch offen. Der Preis wird an die Kunden weitergegeben: laut Bundesregierung steigt der Literpreis bei Benzin um 7 Cent, bei Diesel und Heizöl um 7,9 Cent, Erdgas wird um 0,6 Cent pro Kilowattstunde teurer. Mit dem Geld sollen die Bürger anderswo entlastet und Klimaschutz-Maßnahmen finanziert werden.

Damit Menschen mit geringen Einkommen durch die CO2-Bepreisung nicht belastet werden, gibt es ab Januar die sogenannte CO2-Komponente beim Wohngeld. Die zu erwartenden Mehrkosten sollen durch einen Zuschlag ausgeglichen werden. Dessen Höhe richtet sich nach der Haushaltsgröße und dem Einkommen des Haushaltes.

Personalausweis wird teurer 
Für einen neuen Personalausweis werden statt 28,80 Euro ab Jahresbeginn 37,00 Euro fällig - zumindest für Bürger, die mindestens 24 Jahre alt sind. Sie brauchen nämlich erst nach zehn Jahren einen neuen Personalausweis. Für jüngere Antragsteller, deren Ausweis nur sechs Jahre lang gültig ist, werden 22,80 Euro fällig.

Erhöhung der Pendlerpauschale 
Bund und Ländern haben sich auf eine Erhöhung der Pendlerpauschale ab 2021 geeinigt. Die Pauschale bleibt bis zum 20. Kilometer unverändert bei 0,30 Euro; ab dem 21. Kilometer erhöht sie sich auf 0,35 Euro für die Jahre 2021 bis 2023 sowie auf 0,38 Euro für die Jahre 2024 bis 2026. Die Erhöhung der Pendlerpauschale soll die Kosten durch die höheren CO2-Preise für Diesel und Benzin ausgleichen.



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