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Änderungen 2021 für Gesundheit und Familie
04.01.2021 / dpa, impuls

dpa, impuls - Gute Nachrichten für Familien: ab Januar 2021 steigt das Kindergeld um 15 Euro pro Kind. Die elektronische Patientenakte ist da und die Masernimpfung muss nachgewiesen werden.

Änderungen 2021 in Gesundheit und Familie  

Kindergeld und Kinderfreibetrag steigen 
Ab Januar steigt der staatliche Zuschuss für das erste und zweite Kind von 204 auf 219 Euro pro Monat, für das dritte Kind von 210 auf 225 Euro und ab dem vierten Kind von 235 auf 250 Euro. Auch der steuerliche Kinderfreibetrag wird um mehr als 500 Euro auf 8.388 Euro angehoben. Einen Anstieg gibt es auch beim Kinderzuschlag, eine Leistung zusätzlich zum Kindergeld für Familien mit geringem Einkommen. Der Maximalbetrag beim Kinderzuschlag wird von 185 auf 205 Euro im Monat erhöht.

Elektronische Patientenakte  
Ab 1. Januar sollen allen Versicherten Elektronische Patientenakten zur freiwilligen Nutzung angeboten werden. Sie sollen beispielsweise Befunde, Röntgenbilder und Medikamentenpläne speichern können. Beim Datenschutz ist zum Start eine etwas «abgespeckte» Version vorgesehen. Patienten können festlegen, welche Daten hineinkommen und welcher Arzt sie sehen darf. Genauere Zugriffe je nach Arzt nur für einzelne Dokumente kommen aber erst 2022.

Masernimpfung muss nachgewiesen werden 
Bis zum 31. Juli 2021 müssen Eltern nachweisen, dass ihre Kinder gegen Masern geimpft wurden, wenn sie bereits vor dem 1. März 2020 eine Schule besucht haben oder in einer Kita betreut wurden. Die Frist gilt auch für das Personal in den Einrichtungen. Seit dem 1. März 2020 muss der Impfstatus schon bei der Aufnahme in die Kita oder Schule vorgewiesen werden.

Verlängerte Regelstudienzeit 
Aufgrund der Corona-Pandemie wird die individuelle Regelstudienzeit in vielen Bundesländern verlängert. Dies ist vor allem für das BAföG wichtig, es kann aber auch in anderen Zusammenhängen relevant sein. In diesen Bundesländern wird die individuelle Regelstudienzeit erhöht: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein.



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