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Start ins Berufsleben: Berufsanfänger erhalten Sozialversicherungs-Ausweis
25.08.2020 / dpa, impuls

Berlin (dpa/tmn) - Mit dem Start ins Berufsleben bekommen Jugendliche ihren Sozialversicherungsausweis. Auf das Dokument sollten sie gut aufpassen. Der Ausweis kann später immer wieder wichtig werden.

Viele Jugendliche starten in wenigen Wochen in ihr Berufsleben. Mit der Aufnahme ihrer ersten Beschäftigung erhalten sie einen Sozialversicherungsausweis.

Darauf macht die Deutsche Rentenversicherung Bund aufmerksam. Aus diesem geht der Rentenversicherungsträger hervor, bei dem sie zukünftig versichert sein werden. Außerdem enthält das Dokument den Vor- und Nachnamen, gegebenenfalls den Geburtsnamen und eine Versicherungsnummer.

Versicherungsnummer wird einmalig vergeben

Wichtig zu wissen: Die Versicherungsnummer wird einmalig vergeben und bleibt ein Leben lang gültig. Sie beinhaltet unter anderem das Geburtsdatum, aus welchem sich der spätere Rentenbeginn ableitet. Die persönlichen Daten sind auch als QR-Code auf dem Ausweis enthalten.

Sinnvoll ist es, die persönlichen Daten genau zu überprüfen. Denn nur wenn alle Angaben stimmen, werden die Beiträge für die spätere Rente auch von Anfang an richtig verbucht. Sollten Daten nicht korrekt sein, ist umgehend eine Berichtigung mit einem entsprechenden Nachweis zu beantragen.

Der Sozialversicherungsausweis ist ebenso sorgfältig zu behandeln wie der Personalausweis. Bei jedem Beschäftigungsbeginn oder wenn eine Sozialleistung beantragt wird, benötigt man diesen Ausweis zum Nachweis der persönlichen Versicherungsnummer.

Geht der Sozialversicherungsausweis verloren, wird er beschädigt oder ändern sich die personenbezogenen Daten, können Beschäftigte bei ihrem Rentenversicherungsträger einen neuen Ausweis anfordern.

Weitere Auskünfte zum Sozialversicherungsausweis geben die Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung in den Auskunfts- und Beratungsstellen und am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 4800.

Zum Ausbildungsstart sollten sich Berufseinsteiger auch mit dem Thema Versicherungen auseinandersetzen

Diese drei Versicherungen sind für jeden Auszubildenden unverzichtbar und dienen der Existenzsicherung:

Krankenversicherung:
Mit Ausbildungsbeginn sind Kinder nicht mehr über die Familienversicherung der Eltern krankenversichert. Wer sich nicht kümmert, wird in den meisten Fällen von seinem Arbeitgeber in einer Krankenkasse pflichtversichert. Hier lohnt es sich, sich bereits vor Ausbildungsbeginn über Beiträge und Leistungen der gesetzlichen Kassen zu informieren.

Private Haftpflichtversicherung:
Wer einen Schaden an einem Gegenstand verursacht, oder wer schuld ist, dass eine Person Schaden nimmt, der muss dafür haften. Als Schüler sind Kinder bei ihren Eltern haftpflichtversichert, sofern diese eine besitzen. In der Regel bleibt der Familienversicherungsschutz auch während der Ausbildung bestehen, bei manchen Versicherungsverträgen erlischt der Schutz jedoch mit dem Auszug aus dem Haushalt der Eltern. 
 
Berufsunfähigkeitsversicherung:
Jeder kann durch Unfall oder Krankheit aus dem Arbeitsleben herausgerissen werden. Das gilt auch für frischgebackene Azubis. Auszubildende bekommen im Falle einer Berufsunfähigkeit vom Staat keine ausreichende finanzielle Unterstützung, dafür müssen sie oder die Eltern mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung selbst sorgen.


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