news-corona
  • Allgemeine News
Kundeninformation: Wichtige Hilfen und Infos für Versicherte
02.06.2020 / impuls
Corona-Pandemie: Die impuls AG nimmt die außergewöhnliche Situation sehr ernst. Wir verfolgen die Entwicklung aufmerksam. 

Um all Ihre Anliegen, Fragen und Bedürfnisse kümmern wir uns natürlich weiterhin. Unsere Mitarbeiter und Berater, die weitgehend von zuhause aus arbeiten, sind per Telefon und E-Mail erreichbar. 

Alle Beratungen können jederzeit über die Online-Beratung vollkommen unkompliziert durchgeführt werden. 

Wir danken für Ihr Verständnis, wenn es mal an der ein oder anderen Stelle nicht ganz so schnell geht. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

 



Fragen und Antworten rund um die Themen Hilfen vom Staat, Versicherung und Finanzen etc. 

Welche staatlichen Hilfsprogramme gibt es und für wen? 

Die Bundesregierung hat ein Milliarden-Hilfspaket auf den Weg gebracht. Dazu hat das Bundesfinanzministerium eine umfangreiche FAQ-Seite zu allen Maßnahmen eingerichtet mit allen Details zu Hilfsprogrammen, Unterstützung von Familien, Steuererleichterungen und Steuerstundungen etc. Diese wird laufend ergänzt unter:
Bundesfinanzministerium-Corona-FAQ

Welche staatlichen Hilfen gibt es für Unternehmen (alle Größen)?

Für Unternehmen gibt es teilweise Zuschüsse, Kredite, Bürgschaften und die Möglichkeit, Steuern zu stunden. Arbeitgeber haben die Möglichkeit, Kurzarbeitergeld für ihren Betrieb zu beantragen.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellt in erheblichem Umfang Hilfskredite zur Verfügung. Für Unternehmen, die seit mindestens fünf Jahren bestehen, gibt es den KfW-Unternehmerkredit, für Unternehmen, die noch nicht seit fünf Jahren bestehen, steht der ERP-Gründerkredit zur Verfügung, für mittelständische und große Unternehmen stehen weiterhin Konsortialfinanzierungen zur Verfügung.
Hier finden Sie die KfW-Sonderprogramme

Ein Schutzfonds für Unternehmen ermöglicht großen Unternehmen großvolumige staatliche Bürgschaften und schafft auch die Möglichkeit, dass der Staat die Unternehmen vorübergehend auch mit Kapital unterstützt.

Unternehmen können auf Antrag beim Finanzamt ihre Steuerzahlungen u.a. bei der Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer stunden, es besteht die Möglichkeit der Anpassung bei der Vorauszahlung von Ertragsteuern, zudem kann auch bei überfälligen Steuerschulden die Vollstreckung bis zum Ende des Jahres gestreckt werden.


Welche Hilfsprogramme gibt es für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen?

Das Sofortprogramm für kleine Unternehmen, Selbständige und Freiberufler bietet Zuschüsse etwa für Miet- und Pachtkosten:
- Selbständige und Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten können einmalig maximal 9.000 Euro erhalten,
- bei bis zu 10 Beschäftigten (jeweils Vollzeitäquivalente) stehen maximal 15.000 Euro für drei Monate zur Verfügung.

Ansprechpartner für dieses Programm sind die Landesregierungen des Bundeslandes des jeweiligen Wohnorts.

Eine Übersicht über die einzelnen Programme aller Bundesländer finden Sie auf der Website Für-Gründer.de.

Auch die Hilfskredite der KfW können beantragt werden. 

Solo-Selbständige können zusätzlich Grundsicherung für Arbeitssuchende mit vereinfachten Zugangsvoraussetzungen beantragen.

Kann ich wegen Corona meine Zahlungsverpflichtungen einstellen oder aussetzen?

Verbraucher und Kleinstunternehmen können zwischen April und Juni fällige Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen und anderen „wesentlichen Dauerschuldverhältnissen“ einstellen und später nachholen. Das hat der Bundestag am Mittwoch, den 25.03.2020 zur Abmilderung der Folgen der Corona-Krise beschlossen.

Versicherungen im Privatkundengeschäft fielen nicht unter die Regel, sagte der CDU-Finanzexperte Carsten Brodesser. Lediglich Berufshaftpflichtversicherungen könnten nach seiner Einschätzung unter die Vorgabe fallen.

Unabhängig von der Entscheidung des Bundestages hat eine Reihe von Versicherern zugesagt, Versicherungsprämien auf Antrag zu stunden. Dazu gehören Allianz, Talanx, die Bayerische, Canada Life und Volkswohlbund. Viele andere werden wohl auch noch nachziehen.


 

Häufige Fragen unserer Kunden und Antworten zum Versicherungsschutz


Kann ich mich noch gegen die Betriebsschließung versichern?

Nur für Ärzte gilt: Ja! Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand gibt es am deutschen Markt nur noch für Ärzte die Möglichkeit, das Risiko der Betriebsschließung abzusichern. Sonst gibt es dafür derzeit keine Lösung. Bitte fragen Sie Ihren impuls-Berater.

Wie kann ich meinen Betrieb jetzt noch schützen?

Vor dem Hintergrund der drohenden Insolvenz in vielen Branchen empfehlen wir unseren Gewerbekunden dringend den Abschluss einer Forderungsausfall-Versicherung. Das ist derzeit noch möglich. Damit sichern Sie den Fall ab, dass Ihre Auftraggeber aufgrund mangelnder Bonität nicht bezahlen können. Gerne erklärt Ihnen das Ihr impuls-Ansprechpartner.

Was ist, wenn ich meinen Betrieb im Falle einer Quarantäne schließen muss?

Eine Praxisausfallversicherung bietet Schutz für Ärzte und Freiberufler, sofern der Geschäftsbetrieb wegen Quarantäne eingestellt werden muss.

Eine Betriebsschließungsversicherung greift, wenn der Betrieb wegen einer Seuche nach dem Infektionsschutzgesetz geschlossen werden muss. Diese spezielle Absicherung gibt es aber nur für das Hotel- und Gaststättengewerbe und für Betriebe aus der Lebensmittelverarbeitung.

Stellt die Regierung eine bestimmte Region unter Quarantäne, und Sie müssen aus diesem Grund Ihren Betrieb schließen, liegt kein Versicherungsfall vor. Die Quarantäne-Maßnahmen müssen explizit den Betrieb bzw. die versicherte Person betreffen.

Expertentipp: Da der Covid-19 Ausbruch in Deutschland bereits bestätigt ist, nehmen die meisten Versicherer aktuell keine neuen Anträge für die genannten Versicherungen entgegen. Für Ärzte existiert - wie oben beschrieben - noch eine Lösung. Ihr Berater informiert Sie gerne!

Ich bin Unternehmer und habe einen finanziellen Engpass. Kann ich die Versicherung stilllegen?

Eine Aussetzung der Beitragszahlung ist in Einzelfällen möglich. Bitte beachten Sie, dass in dieser Zeit kein Versicherungsschutz besteht.

Versicherungen die Sie aufgrund des existentiellen Risikos nicht stilllegen sollten sind u.a. die Betriebshaftpflicht und die Gebäudeversicherung. Sprechen Sie uns an!

Was passiert, wenn ich meine Krankenversicherung nicht mehr zahlen kann?

Der Versicherer stellt in den Notlagentarif um. Die Leistungen im Notlagentarif beschränken sich - mit Ausnahme von Kindern und Jugendlichen - auf die Behandlung von akuten Erkrankungen und Schmerz-Zuständen sowie auf Leistungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft.

Solange der Vertrag ruht, erhalten die Versicherten also nur stark eingeschränkte Leistungen verglichen mit PKV-Normaltarifen. Bei finanziellen Engpässen sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Berater oder rufen Sie uns an - Service Hotline 08000 55 8000. Wir prüfen dann gerne die Anpassungsmöglichkeiten.   

Wie wirkt sich Kurzarbeit auf meine private Krankenversicherung aus?

Es gibt keine Auswirkung, die Ihren Versicherungsschutz gefährdet. Ihr Status verändert sich nicht, auch wenn ihr reales Einkommen unter die Versicherungspflichtgrenze fällt. Eine spürbare Veränderung ergibt sich bei ihrem Arbeitgeberzuschuss zur privaten Krankenversicherung. Hier ändern sich die Berechnungsgrundlagen im Regelfall zu Ihren Gunsten, der Arbeitgeberzuschuss erhöht sich. Ihr Arbeitgeber ist hier der Ansprechpartner im Detail. Für weitere Fragen sind wir selbstverständlich für Sie da.

Soll ich meinen Altersvorsorgevertrag jetzt kündigen?

Altersvorsorge ist immer langfristig angelegt, deshalb empfehlen wir weiter zu sparen. Gerade in diesen Zeit wirkt der „Cost-Average-Effekt“ enorm, da Sie ja einfach gesagt viel mehr Anteile für Ihren Sparbeitrag erwerben. Bevor Sie jetzt hohe Verluste durch eine Kündigung realisieren, gibt es elegantere Optionen wie Beginnverlegung, Beitragsaussetzung und andere Optionen. Wir besprechen gerne Ihre individuellen Möglichkeiten mit Ihnen.

Kann ich meine KFZ-Versicherung kündigen oder beitragsfrei stellen?

Für rein gewerblich genutzte Fahrzeuge besteht bei ausgewählten Gesellschaften die Möglichkeit, das KFZ vorübergehend „ruhend“ zu stellen (meist über einen max. Zeitraum von 4 Wochen). Dies bedeutet, dass für diesen Zeitraum kein Beitrag berechnet wird. Sie dürfen das Fahrzeug in dieser Zeit jedoch auch nicht nutzen, weil kein Versicherungsschutz besteht. Hier müsste die Anfrage bei den jeweiligen Gesellschaften gestellt werden.

Für private Fahrzeuge ist es in diesem Fall spezieller. Eine Ruheversicherung, wie o.g. gibt es hier nicht, da das Fahrzeug ständig im Gebrauch sein könnte. Die einzige Möglichkeit ist, das Fahrzeug bei der Zulassungsstelle abzumelden. Hier rechnet die Versicherungsgesellschaft dann den Beitrag zum Abmeldedatum ab. Bei wenigen Gesellschaften, wie bspw. HDI, kann ein Zahlungsaufschub von bis zu max. 6 Monaten gewährt werden. Ansonsten sind individuelle Anfragen nötig.

KFZ-Zulassung: Wie lange ist die eVB-Nummer (elektronische Versicherungsbestätigung) gültig?

Ihre elektronische Versicherungsbestätigung bleibt bei den meisten Gesellschaften 6-18 Monate lang gültig (Ausnahmen: Bavaria Direkt 100 Tage, Lippische 100 Tage). Wenn Sie die eVB als PDF von Ihrem Ansprechpartner erhalten haben, dann ist auf dieser die Gültigkeitsdauer ersichtlich. Falls Ihre Kfz-Zulassungsstelle derzeit keine Termine annimmt, können Sie Ihr Fahrzeug auch zu einem späteren Zeitpunkt noch mit Ihrer eVB-Nummer anmelden. Ihren Versicherungsbeitrag zahlen Sie natürlich erst ab dem Datum der Kfz-Zulassung.


 

Allgemeine Fragen und Reise-Themen


Wann und wie wird ein Coronavirus-Test durchgeführt? 

Hier gibt es klare Regelungen: Nur wer Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Patienten hatte und Krankheitssymptome entwickelt, wird getestet.

Ob getestet wird, liegt jeweils im Ermessen des behandelnden Arztes. Ausschlaggebend sind gesundheitliche Beschwerden und die Wahrscheinlichkeit eines Kontaktes zu einer infizierten Person.

Expertentipp: Ärztlichen Rat zum Corona-Virus gibt es direkt online über die TeleClinic. Die privaten Kassen übernehmen die Kosten in vollem Umfang. Gesetzlich Versicherte sollten vorher mit ihrer Kasse Rücksprache halten wegen Kostenerstattung. 

Wer bezahlt den Test bei Covid-19-Verdacht?

Entscheidet der Arzt, dass ein Test auf Covid-19 sinnvoll ist, werden die dafür anfallenden Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse bzw. der privaten Krankenversicherung übernommen. Hier muss aber ein begründeter Verdachtsfall vorliegen.

Wer den Abstrich beim Hausarzt einfordert, um auf Nummer sicher zu gehen – muss den Test privat bezahlen. Ein Coronavirus-Test schlägt mit ungefähr 250 Euro zu Buche und es dauert einige Tage, bis das Ergebnis vorliegt. Bei zu vielen nicht notwendigen Tests könnten aber die Untersuchungskapazitäten der Labore knapp werden.

Update: Telefonische Krankschreibung ohne Praxisbesuch ab 01. Juni nicht mehr möglich!

Bis zum 31. Mai galt: Wer an leichten Atemwegserkrankungen litt, konnte sich nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt für bis zu sieben Tage krankschreiben lassen. In die Praxis musste der Patient dafür nicht kommen. Diese Sonderregelung ist zum 31. Mai ausgelaufen, wie der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen bereits Mitte Mai beschlossen hatte. 

Neue Regeln für Kinder-Vorsorgeuntersuchungen

Die Vorsorge-Untersuchungen für Babys und Kleinkinder haben eigentlich feste Termine. Wegen der Corona-Krise werden diese nun aber teilweise aufgehoben. Das haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) beschlossen.

Konkret bedeutet das: Beginnend bei der U6, die eigentlich zwischen dem zehnten und zwölften Lebensmonat stattfinden soll, gelten die fixen Intervalle vorübergehend nicht mehr – Eltern und Ärzte können die Untersuchungen zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Ein Muss ist das aber nicht. Sollte die Untersuchung aus irgendwelchen Gründen stattfinden müssen, können Kinderärzte sie weiter machen und abrechnen.

Keine Änderungen gibt es bei den früheren Untersuchungen U2 bis U5: Das sei aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll, sie sollen daher weiter im festgelegten Terminrahmen stattfinden. Gleiches gilt in der Regel auch für Impftermine.

Wer zahlt, wenn ich tatsächlich am Corona-Virus erkranke?

Arbeitnehmer haben – wie bei jeder anderen Erkrankung, die ärztlich festgestellt wird - Anspruch auf sechs Wochen Lohnfortzahlung. Im Anschluss daran gibt es Krankengeld oder Krankentagegeld, sofern eine entsprechende Absicherung getroffen wurde.

Expertentipp: Nutzen Sie diese Situation, um Ihre Absicherung bei längerer Arbeitsunfähigkeit zu überpüfen. Eine auf Ihre Bedürfnisse angepasste Krankentagegeldversicherung ist enorm wichtig. Wir helfen gerne und checken mit Ihnen Ihre aktuelle Krankentagegeldversicherung! 

 

Was passiert, wenn ich im Ausland an Covid-19 erkranke?

Eine Auslandsreisekrankenversicherung ist immer wichtig! Sie kommt für alle Kosten auf, die die gesetzliche Krankenversicherung im Ausland nicht trägt – beispielsweise auch den Rücktransport nach Hause.

Aber auch bei privat Versicherten kann eine Auslandsreisekrankenversicherung sinnvoll sein, um z.B. eine mögliche Beitragsrückerstattung in der Vollversicherung nicht zu gefährden, oder den Selbstbehalt im Vollversicherungstarif nicht zahlen zu müssen.

Selbstverständlich greift die Auslandsreisekrankenversicherung auch bei einer Behandlung im Ausland wegen einer Corona-Infektion.

Expertentipp: Eine Auslandsreisekrankenversicherung ist nicht teuer. Ein Single kann sich schon für einen Beitrag von 10 Euro/Jahr absichern. Familien zahlen ca.25 Euro/Jahr.  

Wo erhalte ich wichtige Informationen für Reisende?

Aufgrund der weltweiten Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 sollten Sie mit verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen inklusive Temperaturmessungen sowie Auftreten von Krankheitsfällen im Land bis hin zu Quarantänemaßnahmen und Einreisesperren rechnen.

Das Auswärtige Amt gibt auf einer eigens eingerichteten Internetseite aktuelle Empfehlungen für Auslandsreisen unter: 
Coronavirus / Covid-19: Informationen für Reisende

 



Die wichtigsten Behörden mit tagesaktuellen Meldungen und Telefonnummern:

Bundesfinanzministerium-Corona-FAQ

Bundesgesundheitsministerium

Robert-Koch-Institut

- Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117

- Einheitliche Behördennummer: 115

- Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 011 77 22

- Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Quellenangabe: dpa, Bundesfinanzministerium

Bei Fragen können Sie jederzeit unseren Online-Beratungsservice nutzen!
Unser Service
08000 39 8000
Mo. -Fr. 08:00 Uhr bis 20.00 Uhr
Online-Beratung
icon-Footer-online-beratung
Unsere Partner