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Vorteil für Nichtraucher: Günstigere Versicherungen
10.06.2016 / dpa

Berlin (dpa/tmn) - Rauchen gefährdet die Gesundheit - das wissen auch die Versicherer. Sie stufen Nichtraucher bei der Prämienberechnung oft günstiger ein.

So müssen Versicherte, die nicht zur Zigarette greifen, beispielsweise bei der Risikolebens- oder der Berufsunfähigkeitsversicherung in der Regel weniger bezahlen. Darauf macht der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) aufmerksam.

Definition: Nichtraucher

Wer ab und zu auf Partys oder nach der Arbeit zur Zigarette greift, kann nicht von den Nichtraucher-Tarifen profitieren. Die Versicherer definieren in ihren Bedingungen meist Personen als Nichtraucher, die entweder gar nicht rauchen oder mindestens ein Jahr vor der Antragstellung das Rauchen aufgegeben haben.

Ehrlichkeit zahlt sich aus

Schließt man einen Nichtrauchertarif ab und fängt anschließend zu rauchen an, muss dies dem Versicherer in der Regel gemeldet werden. Je nach Vertragsbedingungen kann dies unterschiedliche Konsequenzen haben: Entweder sinkt die Versicherungssumme oder die Prämie steigt. Generell gilt: Versicherte müssen bei Fragen zum Gesundheitszustand und dem Rauchverhalten ehrlich sein. Im Ernstfall gefährden sie sonst ihren Versicherungsschutz.

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