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Ärzte und Kassen einigen sich: Wohl 800 Millionen mehr
27.08.2014 / dpa

Berlin (dpa) - Die 150 000 niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten bekommen im nächsten Jahr mehr Geld. Dem Vernehmen nach soll es um insgesamt rund 800 Millionen Euro gehen. Das wäre dann deutlich weniger, als die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) gefordert hatte.

Die KBV und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) einigten sich nach nur rund einer halben Stunde in der zweiten Verhandlungsrunde, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Verhandlungskreisen erfuhr.

Die KBV hatte nach Darstellung des GKV-Spitzenverbandes zum Auftakt der Verhandlungen 15 Prozent oder 5 Milliarden Euro mehr Honorare verlangt. Nach der ersten gut siebenstündigen Runde vor einer Woche hieß es, die Positionen lägen erwartungsgemäß noch weit auseinander.

Die Atmosphäre sei konstruktiv und offen gewesen, hieß es. Betont wurde, dass die Einigung ohne Schiedsspruch erreicht worden sei. Es war eine der kürzesten Verhandlungsrunden.

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