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Neue Medizinisch-Psychologische Untersuchung für Fahrsünder geplant
18.03.2014 / dpa

Berlin (dpa) - Für die von Union und SPD vereinbarte Überarbeitung der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) für Verkehrssünder gibt es erste Vorstellungen.

Vorschläge einer Expertengruppe der Regierung an den Verkehrsausschuss des Bundestages sähen vor, dass künftig nur noch spezielle Experten eine MPU-Beratung anbieten dürfen, berichtet die «Bild»-Zeitung (Dienstag). Außerdem sollen unabhängige Beschwerdestellen eingerichtet werden, an die sich Autofahrer wenden können. Die Untersuchungen sollen mitgeschnitten werden, um «Unstimmigkeiten bezüglich der im Gutachten wiedergegebenen Gesprächsinhalte» aufklären zu können.

Punktesünder fühlen sich bislang durch die Untersuchung, die im Volksmund auch «Idiotentest» genannt wird, oft schlecht behandelt. Im schwarz-roten Koalitionsvertrag wurde vereinbart: «Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung wird überarbeitet.» Details legten Union und SPD seinerzeit aber nicht fest.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Sören Bartol sagte der «Bild»-Zeitung nun: «Wir werden die schwarzen Schafe, die nur Geld verdienen wollen, aussortieren und die Qualität der Seminare besser überwachen.»

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