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Risikolebensversicherung: Die häufigsten Todesursachen

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Mehr als 135.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland noch bevor sie das 65. Lebensjahr erreichen (Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2014). Eine erschreckende Zahl! Vor diesem Hintergrund wird besonders deutlich, wie wichtig Vorsorge für die eigene Familie ist. Eine Möglichkeit zur Absicherung stellt die Risikolebensversicherung dar. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, um das eigene Leben zu versichern. Er sichert die Angehörigen des Versicherten im Todesfall mit der zuvor vereinbarten Versicherungssumme für einen frei wählbaren Zeitraum ab. Welche die häufigsten Todesursachen in Deutschland sind und welche Tipps Sie in puncto Risikolebensversicherung beherzigen sollten, erfahren Sie hier.

Statistik der Todesursachen (2014)

Eine Übersicht über die häufigsten Krankheiten und Todesursachen in Deutschland bieten Ihnen die folgenden Grafiken.Grafik_Impuls01

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Wie anhand der Daten des Statistischen Bundesamtes deutlich wird, sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit rund 40 % nach wie vor die mit Abstand häufigste Todesursache in Deutschland. Krebserkrankungen rangieren mit 26 % an zweiter Stelle, gefolgt von Erkrankungen des Atmungssystems (7 %). Erkrankungen des Verdauungssystems sowie Verletzungen und Vergiftungen machen mit jeweils 4 % einen vergleichsweise kleinen Anteil aus.

Früh und bei guter Gesundheit abschließen lohnt sich

Für Interessenten einer Risikolebensversicherung ist besonders relevant, wie hoch der monatliche Beitrag ausfällt. Was die Versicherung kostet, wird anhand von Statistiken und umfangreichen Berechnungen festgelegt. Dass das Rauchen sowie bestimmte gesundheitliche Risiken viele der genannten Krankheiten – und damit auch Todesfälle – begünstigen, wissen auch die Anbieter von Risikolebensversicherungen. Aus diesem Grund lassen sie sich Risiken mit Zuschlägen teuer bezahlen. Neben dem Alter spielt auch der Gesundheitszustand bzw. Lebensstil (z.B. Raucher oder Nichtraucher) eine wichtige Rolle für die Einschätzung des individuellen Risiko-Anteils. Kunden müssen daher Gesundheitsfragen beantworten.

Wer raucht oder an einer bestimmten Krankheit leidet, hat statistisch gesehen ein höheres Sterblichkeitsrisiko. So werden z.B. Raucher oder Personen mit Vorerkrankungen, Übergewicht, erhöhten Blutfettwerten oder Bluthochdruck stärker zur Kasse gebeten als Personen, die diese Risiken nicht tragen. Wer unter einer ernsten Krankheit leidet, muss zudem damit rechnen, gar keinen Versicherungsschutz zu erhalten. Aus diesem Grund lohnt es sich, eine Risikolebensversicherung möglichst früh abzuschließen, solange noch keine gesundheitlichen Probleme vorhanden sind.

Vergleich Risikolebensversicherung (Raucher/Nichtraucher)

Beispiel für: Nichtraucher/Raucher, 30 Jahre, angestellt, 100% Bürotätigkeit, Laufzeit 20 Jahre, Versicherungssumme 100.000 EUR

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Absicherung schon mit kleinen Beiträgen möglich

Eine Risikolebensversicherung stellt eine sinnvolle Variante dar, um Partner, Familie und Angehörige im Todesfall finanziell abzusichern. Wie oben gezeigt wurde, stirbt rund jeder sechste Deutsche vor dem Rentenalter. Für die Familie bedeutet ein weggebrochenes Einkommen nicht selten erhebliche finanzielle Schwierigkeiten – das gilt insbesondere dann, wenn der Hauptverdiener stirbt und/oder eine Immobilie abbezahlt werden muss. Denn die gesetzliche Hinterbliebenenversorgung ist in der Regel nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.

Gerade für Haushalte mit Kindern ist eine entsprechende Absicherung daher wichtig. Mithilfe einer Risikolebensversicherung lässt sich der gewohnte Lebensstandard aufrecht erhalten und beispielsweise die Ausbildung der Kinder weiter finanzieren. Ebenso können unverheiratete Paare davon profitieren. Denn sie haben keinen Anspruch auf gesetzliche Witwer- oder Witwenrente. Nicht zuletzt können sich sogar Geschäftspartner, die gemeinsam eine Firma aufbauen, mit einer Risikolebensversicherung gegenseitig absichern.

Vergleichen lohnt sich

Eine Risikolebensversicherung muss nicht teuer sein. Oft können die Hinterbliebenen schon mit geringen monatlichen Beiträgen abgesichert werden. Wie groß die Versicherungslücke im Ernstfall ist, ist individuell zu prüfen. Dafür müssen Einkommen und Lebenssituation mit einbezogen werden. Allgemein gilt jedoch: Jüngere Versicherungsnehmer mit Familie sollten mindestens das Fünffache ihres Jahresbruttoeinkommens absichern. Bei älteren Personen genügt meist das Dreifache. Wer einen Kredit absichern möchte, benötigt eine zusätzliche Absicherung über die vollständige Darlehenshöhe. Im Todesfall fällt so die hohe finanzielle Belastung weg.

Die Laufzeit sollte so angelegt sein, dass die Hinterbliebenen eine gewisse Zeit (z.B. die Kindererziehung oder Ausbildung der Kinder) überbrücken können, ohne dabei Geldsorgen zu haben. Dabei gilt: Je jünger der Versicherungsnehmer beim Abschluss ist, umso günstiger ist der monatliche Beitrag.

Fazit: existentieller Schutz für die Hinterbliebenen

Das Thema Sterben ist für die meisten Menschen im Alltag kaum präsent. Wie jedoch aus den Statistiken hervorgeht, sind Todesfälle – auch in jüngerem Alter – nicht so selten, wie wir es uns wünschen würden. Im Falle des Falles stellt sich nach Trauer und Schock oft die Frage, wie es finanziell weitergeht. Wer sich rechtzeitig um eine Risikolebensversicherung kümmert, beweist Verantwortung gegenüber seinen Angehörigen – denn diese haben im Ernstfall eine entscheidende Sorge weniger.

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