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Hausratversicherung: Richtig abgesichert gegen Einbruchdiebstahl

Burglar

Die Zahl der Einbruchdelikte nimmt seit Jahren zu und bereitet so Polizei, Politik und Bürgern zunehmend Sorgen. Denn die Aufklärungsrate ist niedrig. Vor allem in der dunklen Jahreszeit treiben Diebe wieder vermehrt ihr Unwesen. Laut der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) wurden im vergangenen Jahr in Deutschland 167.136 Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl registriert – beinahe 10 Prozent mehr als noch im Jahr 2014.

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Wenn Langfinger auf Beutezug gehen, entsteht zudem meist nicht nur ein materieller Schaden. Häufig haben die Opfer noch monatelang unter Stress, Anspannung und Angstgefühlen zu leiden. Schließlich bedeutet ein Einbruch einen erheblichen Eingriff in die Privatsphäre. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie man sich vor Einbrüchen schützen kann.

Einbruch – so schützt Sie die Hausratversicherung

Einbrecher gehen heute immer gewiefter und professioneller vor. So lassen sich Einbruchdiebstähle trotz bester Vorsichtsmaßnahmen nicht immer verhindern. Wichtiger Schutz für den Ernstfall ist eine Hausratversicherung.

Neben Möbeln, Büchern, Kleidung, Geschirr, Lampen, PC’S, Laptop etc. gehören Wertsachen zum Hausrat.

Als Wertsachen gelten: Bargeld, Urkunden, Sparbücher, Wertpapiere, Schmucksachen, Edelsteine, Perlen, Briefmarken, Telefonkarten zu Sammelzwecken, Münzen, Medaillen, Sachen aus Gold, Silber oder Platin, Pelze, handgeknüpfte Teppiche und Gobelins, Kunstgegenstände und Antiquitäten.

Für Wertsachen gelten besondere Entschädigungsgrenzen. Die Erstattungsgrenzen für Wertsachen liegen in der Regel bei 20 Prozent der Versicherungssumme. Je nach Tarif kann diese auf bis zu 40 Prozent erhöht werden. Für Wertsachen außerhalb von Wertschutzbehältnissen gibt es Höchstgrenzen. Für Bargeld und auf Geldkarten geladene Beträge liegt die Obergrenze bei 2.000 Euro.

Was die Hausratversicherung bei Einbruch leistet:

  • den Wiederbeschaffungspreis für gestohlenes oder irreparables Inventar. Das muss nicht der Kaufpreis sein. Der Versicherte erhält im Schadenfall so viel Geld, dass er einen gleichwertigen Gegenstand zu heutigen Preisen neu erwerben kann.
  • die Reparaturkosten für beschädigtes Inventar.
  • eine Wertminderung bei beschädigten, aber noch uneingeschränkt nutzbaren Gegenständen.

Verhaltensregeln bei einem Einbruch

Damit die Hausratversicherung im Falle des Falles auch leistet, müssen Sie als Versicherter bestimmte Verhaltensregeln beachten.

  • Melden Sie den Einbruchdiebstahl unverzüglich bei der Polizei und beim Versicherer.
  • Versuchen Sie zudem, den Schaden zu gering wie möglich zu halten, indem Sie beispielsweise Kreditkarten sofort sperren lassen.
  • Darüber hinaus müssen Sie der Polizei und dem Versicherungsanbieter umgehend eine Liste aller gestohlenen und beschädigten Gegenstände zukommen lassen (sogenannte Stehlgutliste).

Einbruchprävention – was Sie selbst tun können

Prävention ist nach wie vor der beste Schutz vor Einbrechern. Wenn diese sich nicht innerhalb weniger Minuten Zugang zur Wohnung verschaffen können, ziehen sie schnell unverrichteter Dinge wieder von dannen. Deshalb ist es wichtig, die Sicherheitslücken der eigenen vier Wände zu kennen und zu schließen.

Eine effektive Möglichkeit, um Einbrüche zu verhindern, ist die Installation von Sicherungseinrichtungen. Den besten Schutz bieten einbruchhemmende Fenster, Rollläden, Haus-, Balkon- und Terrassentüren. Nicht immer sind gleich neue Fenster und Türen erforderlich: Schlösser zur Einbruchsicherung können häufig nachgerüstet werden. Auch das Türschloss sollte schwer zu knacken sein. Hier ist ein einbruchhemmendes Sicherheitsschloss der Klasse 4 zu empfehlen. Verschließen Sie immer alle Fenster, Balkon- und Terrassentüren und schließen Sie die Haustür ab, wenn Sie das Haus verlassen – auch wenn Sie nur für kurze Zeit weg sind. Verstecken Sie Ihren Wohnungsschlüssel niemals draußen und übergeben Sie ihn bei längerer Abwesenheit einer Vertrauensperson.

Auch eine gute Außenbeleuchtung schreckt ungebetene Gäste ab. Beleuchten Sie insbesondere den Bereich vor der Haustür bei Dunkelheit, etwa durch ein Licht mit angeschlossenem Bewegungsmelder. Vorsicht: Leitern, Gartenstühle oder rankende Pflanzen können Einbrechern als Kletterhilfe dienen. Bewahren Sie unbenutzte Gegenstände daher am besten sicher verstaut im Haus oder einem abschließbaren Schuppen auf, um Dieben keine Gelegenheit zu bieten.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, alle Zeichen von Abwesenheit zu vermeiden. Geben Sie keine Hinweise auf eine bevorstehende Reise auf sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter. Verwenden Sie z.B. in den Abendstunden Zeitschaltuhren für Ihre Rollläden und Innenbeleuchtung und sorgen Sie dafür, dass Ihr Briefkasten bei Abwesenheit regelmäßig geleert wird. Eine gute Nachbarschaftshilfe ist hier von Vorteil. Bleiben Sie zudem stets wachsam und achten Sie auf Fremde in Ihrer Wohnanlage. Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen die Polizei.

Übrigens: Die Polizei bietet Ihnen eine kostenlose individuelle Beratung zur Einbruchprävention. Abhängig von Ihrem Wohnort können Sie sich entweder direkt bei Ihnen vor Ort oder in einer kriminalpolizeilichen Servicestelle zu wirksamen Sicherungsmaßnahmen für Haus und Wohnung sowie wichtigen Verhaltensregeln beraten lassen.

Enorme Unterschiede bei den Tarifen für eine Hausratversicherung

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