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Den Firmenwagen richtig versichern – so geht’s!

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Gesetzlich betrachtet ist ein Geschäftswagen nichts anderes als das private Fahrzeug. In Deutschland zählt die KFZ-Versicherung (gewerblich und privat) zu den Pflichtversicherungen und ist eine Voraussetzung, um ein Fahrzeug im Straßenverkehr nutzen zu dürfen. Versicherer hingegen unterscheiden klar zwischen privaten Fahrzeugen und Firmenwägen. Die Unterschiede zwischen privater und gewerblicher KFZ-Versicherung haben wir für Sie zusammengefasst und zeigen Ihnen, wie Sie als Arbeitgeber Ihren Firmenwagen richtig versichern.

Wer versichert den Firmenwagen?

shutterstock_134057255Im Gegensatz zu einem ausschließlich privat genutzten Fahrzeug wird der Firmenwagen nicht vom Fahrer, sondern vom Arbeitgeber versichert – Auch wenn er privat und gewerblich genutzt wird.

Der Arbeitgeber kommt für alle anfallenden Kosten auf. Neben der KFZ-Steuer gehören dazu auch die Kosten für die Versicherung sowie für den Kundendienst und die Reparaturen.
Der Arbeitnehmer muss die Kostenübernahme der Versicherungsprämie bei privater Nutzung des Firmenwagens allerdings als geldwerten Vorteil versteuern. Bei Gebraucht- und Neufahrzeugen wird pauschal ein Prozent des Neuanschaffungswertes des Wagens pro Monat versteuert, ebenso wie alle privaten Fahrtkilometer, die im Fahrtenbuch festgehalten werden. Übrigens zählt zu privaten Fahrten auch der Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz – Dieser muss somit ebenfalls versteuert werden.

Tipp: Damit der persönliche Schadensfreiheitsrabatt nicht verfällt, wenn der private Versicherungsvertrag ruht, kann dieser für Versicherung des Firmenwagens zur Verfügung gestellt werden. Dazu muss dem Versicherer bei Abschluss der Versicherung eine schriftliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vorliegen. Der Arbeitnehmer behält weiterhin das Besitzrecht an der Schadenfreiheitsklasse.

Bausteine der gewerblichen KFZ-Versicherung

Eine KFZ-Versicherung dient grundsätzlich dem Zweck, die Ansprüche Dritter zu erfüllen, die bei einem Unfall zu Schaden kommen. Um sich selbst und das eigene Fahrzeug zu schützen, sollte bei Abschluss darauf geachtet werden, dass verschiedene Leistungen inbegriffen sind:

  1. Teil- oder Vollkaskoversicherung

Erstere garantiert die Absicherung von Komponenten wie Raub, Diebstahl, Brand und Explosionen, Glasbruch, Marderbisse, Unwetter und Wildunfälle (bei Fahrzeug in Bewegung). Die Vollkaskoversicherung erweitert den Versicherungsschutz um Vandalismus und Schäden, welche insbesondere bei selbstverursachten Unfällen auftreten. Bei Leasing oder Finanzierung des Firmenfahrzeugs ist eine Vollkaskoversicherung in der Regel vorgeschrieben.

  1. Fahrerunfallversicherung

Dies ist eine Erweiterung der privaten Unfallversicherung. Diese dient ausschließlich dem Versicherungsschutz des Fahrers des Fahrzeugs, der selbst nicht über die Personenschäden bei einem selbst verursachten Schaden abgedeckt ist.

  1. Mallorca-Police

Mietwägen sind im Ausland meist mit niedrigeren Deckungssummen als in Deutschland versichert. Mit dem Abschluss werden die Versicherungsleistungen im Ausland auf die deutschen Deckungssummen angepasst. Gerade für Unternehmer ist dieser Baustein enorm wichtig, um das Betriebskapital nicht zu gefährden.

  1. Verkehrsrechtsschutzversicherung

Bei Aussicht auf Erfolg übernimmt die Rechtsschutzversicherung sämtliche Kosten, die im Rechtsstreit aufkommen und bietet umfassende Hilfe bei juristischen Fragen.

Die Versicherung des Fuhrparks

Mittelständische und größere Unternehmen wie Speditionen, Transport- oder auch Einzelunternehmen. besitzen meist nicht nur einzelne Firmenwägen, sondern einen Fuhrpark. Das Risiko im Straßenverkehr in einen Unfall verwickelt zu werden, selbst- oder fremdverschuldet, ist nicht zu vernachlässigen und sollte minimiert werden. Zudem sind mögliche auftretende Umweltschäden nach einem Unfall ebenfalls versichert. Besonders wichtig ist bei Leasingfahrzeugen die GAP-Deckung (Leasingrestwertversicherung). Bei den Flottenversicherungen gibt es unterschiedliche Modelle: Einstufung laut Schadenfreiheitsklassen oder allgemein eingestufte Fahrzeugflotte auch genannt Stückbeiträge.

Mit dem Geschäftswagen in einen Unfall verwickelt – was nun?

shutterstock_228199198Bei einem Unfall kommt es natürlich darauf an, wer diesen verursacht hat. Im Versicherungsfall werden – wie auch bei der privaten KFZ-Versicherung – Sachschäden, Personenschäden sowie reine Vermögensschäden übernommen. Zu letzteren zählen sämtliche finanzielle Nachteile, welche dem Unfallgegner durch den Unfall entstehen. Bei einem Unfall mit dem Geschäftswagen kommt für diesen Schaden die vom Arbeitgeber abgeschlossene Versicherung auf. Passiert der Unfall, während der Arbeitnehmer privat unterwegs ist, muss dieser aber unter Umständen eine vereinbarte Selbstbeteiligung mit dem Arbeitgeber aus eigener Tasche zahlen.

Die passende KFZ-Versicherung für den Firmenwagen oder die Flotte finden

Die richtige gewerbliche KFZ-Versicherung für Ihren Firmenwagen oder Ihre Flotte zu finden, ist nicht einfach. Einen ersten Einblick in die Möglichkeiten bietet der impuls Vergleichsrechner oder ein Beratungsgespräch mit unseren Experten, die für Sie die optimale KFZ-Absicherung zusammenstellen.

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